Länder Quiz
22. November 2008
Kenn Sie sich auf der Welt aus? Sicher? Testen Sie doch mal Ihre Gegographiekenntnisse. Wenn Sie Merktechniken benötigen, fragen Sie doch Ihren Gedächtnistrainer.
Merkwürdig
31. Oktober 2008
Unser Gehirn merkt sich besonders gut, was eigenartig, komisch, skurril ist. Denn das Gehirn entscheidet, was „würdig“ ist, um es sich zu „merken“. Daher das Wort „merkwürdig“.
Leider bringt es ja auch nicht viel, wenn man sich nur das Bekannte merken kann. Das Unbekannte müsste man sich merken können!
Doch da springt eine weitere Fähigkeit unseres Gehirns ein: die Assoziation. Mit dieser Fähigkeit ist es möglich, Unbekanntes mit Bekanntem zu verbinden, das heißt zu assoziieren.
Beim assoziativen Lernen gibt zwei Arten:
- das Kreieren von Zusammenhängen innnerhalb des zu merkenden Lernstoffes
- das Assoziieren mit dem bereits vorhanden Wissen aus dem Langzeitgedächtnis.
Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass wir umso leichter lernen, je mehr wir wissen. Denn: Viel abgespeichertes Wissen führt zu vielen Assoziationsmöglichkeiten. Wenn man zum Beispiel in dem PIN-Code 9871 die Jahreszahl der französischen Revolution (rückwärts gelesen) erkennt, dann ist das eine gelungene Assoziation mit einem historischen Datum.
Hauptstadt Dart
28. Juni 2008
Finden Sie die Hauptstädte?
Ein sehr interessantes kleines Game für die grauen Zellen.
Sinn des Spieles ist es, per Dartpfeil die Hauptstädte zu treffen. Die Schwierigkeit ist 1. die Hauptstädte zu den Länder zu Wissen & 2. Die Lage zu schätzen. Geben Sie nicht auf, das gute an den Städten ist, sie “wandern” nicht :-)
Es ist etwas knifflig aber auch machbar.
Viel Spaß
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Perlas before swine – Perlen vor die Säue werfen
16. Mai 2008
Welche Perlen sollte ich nehmen?
Ein sehr interessantes kleines Game für die grauen Zellen.
Sinn des Spieles ist es, dem Gegner zu zwingen die letzte Perle zu nehmen. Wer diese nehmen muss hat das Spiel verloren.
Die Regeln:
- Die Perlen die zu sehen sind, sind in drei Reihen aufgeteilt
- Es wird abwechselnd gezogen
- Du kannst so viele Perlen aus einer Reihe nehmen wie Du willst.
- Ziel ist es nicht die letzte Perle zu nehmen
- Wenn Du mit Deinem Zug fertig bist drücke auf “GO”
- Zum beginn eines neuen Spiels drücke auf “NEW”
Es ist etwas knifflig aber auch machbar.
Zum ersten Start drücke unten rechts auf “Play”
Viel Spaß
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Japanese IQ Test – Japanischer IQ Test
21. Februar 2008
Japanische Einstellungstests haben es in sich: Kombinationsfähigkeit und logisches Denkvermögen werden unter anderem mit einem speziellen Test abgefragt, der als „Japanese IQ Test“ im Internet die Runde macht.
Zum Spielstart genügt ein Klick auf den blauen Kreis mit japanischen Zeichen unten rechts. Um die Spielfiguren auf das Floß zu verfrachten, einfach auf die entsprechenden Protagonisten klicken.
Bedingungen:
1.) Auf das Floß dürfen max. 2 Personen.
2.) Vater (braune Haarfarbe) darf nicht mit einer Tochter ohne Anwesenheit der Mutter sein.
3.) Mutter (pinke Haarfarbe, links außen) darf nicht mit einem Sohn ohne Anwesenheit vom Vater sein.
4.) Die Gefangene (rote Haarfarbe) darf mit keinem Familienmitglied alleine sein.
5.) Nur der Polizist und die Eltern können das Floß bedienen.
Für die Fahrt müssen die rote Hebel (Hin- bzw. Rückfahrt) betätigt werden.
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Mosaikscheibe Puzzle – Stained Glass
20. Februar 2008
Ein sehr interessantes kleines Game für die grauen Zellen.
Sinn des Spieles ist es, die Dreiecke farblich so zusammen zu fügen, dass es ein gleichfarbiges Quadrat ergibt. Mit der Maus auf das Puzzleteil klicken und mit gedrückter Maus auf der linken Seite platzieren.
Der Reset Knopf mischt das Level neu, es gibt dann eine neue Farbzusammenstellung. Es sind insgesamt “nur” 5 Level. Mit etwas Knobeln ist das zu schaffen.
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“Hochbegabte werden in ihrer Entwicklung gehemmt”
15. Oktober 2007
Jutta Billhardt über superintelligente Kinder und die Unfähigkeit des deutschen Bildungssystems, sie zu fördern
Als Mutter zweier hochbegabter Söhne durchlitt Jutta Billhardt all die Schwierigkeiten, die Eltern mit ihren superintelligenten Kindern in Deutschland haben. Seitdem tritt sie für eine Bildungssystem ein, das Vorstandsvorsitzenden des Berliner Vereins “Hochbegabtenförderung” sprach Sabine Rakitin.
Märkische Oderzeitung: Frau Billhardt, brauchen wir Eliten?
Jutta Billhardt: Ich weiß, dass der Begriff Elite verpönt ist, weil er von den Nazis missbraucht wurde. Und jahrzehntelang wollten wir in Deutschland deshalb auch keine Eliten haben. Doch ob wir das wollen oder nicht: Zwei Prozent der Menschen sind natürliche Eliten. Sie haben eine sehr hohes geistiges Potenzial geschenkt bekommen. Und auf das sollte eine Gesellschaft nicht verzichten, wenn sie in der globalisierten Welt bestehen will. Vielmehr müsste sie es nach allen Kräften fördern. Doch damit ist es in der Bundesrepublik leider nicht weit her.
Warum nicht?
Weil unser Bildungssystem nicht dazu angetan ist, die Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern, sondern alle gleichmacht.
Sie sind also gegen Gemeinschaftsschulen?
Ich bin nicht gegen Gemeinschaftsschulen, sonderm dagegen, dass die Kinder in Deutschland in Schulklassen gepresst werden, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, welche geistigen Anlagen sie mitbringen. In Finnland gibt es auch Gemeinschschaftsschulen, aber dort werden die Kinder bereits vor der Einschulung getestet und entsprechend ihren kognitiven Fähigkeiten in unterschiedlichen Gruppen zusammengefasst. Auf diese Weise gelingt es den Finnen, den Bildungsweg für alle nach oben offenzuhalten.
Bei uns hingegen ist genau das Gegenteil der Fall. Welche Lehrerin kann in einer Klasse mit 30 Mädchen und Jungen jedes Kind schon so fördern, wie es eigentlich gefördert werden müsste? Für Hochbegabte bedeuten diese Zustände in der Regel eine permanemte geistige Unterforderung. Mit der Folge, dass sie in ihrer Entwicklung regelrecht gehemmt werden. Viele verlieren die Lust am Lernen und an der Schule. fühlen sich unverstanden und sind oft Außenseiter. Wir schätzen, dass von 80 000 Jugendlichen, die jedes Jahr die Schule ohne Abschluss verlassen, etwa zwölf Prozent hochbegabt sind.
Wann gilt jemand eigentlich als hochbegabt?
Wenn er einen Intelligenzquotienten von mindestens 130 hat. Da trifft, wie schon gesagt, auf etwa zwei Prozent der Weltbevölkerung zu. Weiter 13 Prozent der Menschen haben einen IQ zwischen 115 und 130. Das Gros der Bevölkerung, nämlich rund 68 Prozent, liegt bei einem IQ von 85 bis 115.
Und was sagt der IQ aus?
Über welche Denkgeschwindigkeit und Denkmöglichkeiten jemand verfügt. Mit einem IQ von 130 und darüber hat er auf geistigen Gebiet in allen Bereichen eine hohe, von der Norm abweichende. Denkfähigkeit und Denkgeschwindigkeit. Er besitzt einen extrem gutes Gedächtnis, eine hohe Konzentrationsfähigkeit, ist unermüdlich, ausdauernd und kreativ – wenn es um Aufgabenstellungen geht, die ihnen interessieren.
Wie kann es dann dazu kommen, wie verschiedene Medien in den vergangenen Wochen berichteten, dass bei hochbegabten Kinder das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom diagnostiziert wurde?
Weil sie von Eltern, Lehrern und Ärzten nicht als hochbegabt erkannt werden. Viele dieser Kinder zeigen durch die jahrelange Unterforderung in Elternhaus, Kita und Schule massive Verhaltensauffälligkeiten. Während Jungen oft zappelig sind oder den Klassenkasper spielen und den Unterricht stören, versuchen Mädchen sich anzupassen – und leiden an psychosomatischen Störungen.
Woran können Eltern erkennen, dass ihr Kind überdurchschnittlich intelligent ist?
Es gibt eine Reihe von Verhaltensmerkmalen. So verfügen diese Kinder über ein hohes abstrakt-logisches Denkvermögen. Sie stellen unentwegt Fragen, reagieren sehr schnell. Oftmals haben sie eine sehr differenzierte Sprache – unter Erwachsenen nennt mann sie deshalb oft “altklug”. Wenn sie nicht gefordert werden, kann das alles aber auch umschlagen: Sie klagen permanent über Langeweile, schreiben schlechte Noten, wollen nicht mehr in die Schule gehen. Kurzum: Die sicherste Methode festzustellen, ob ein Kind hochbegabt ist oder nicht, ist ein standadisierter Intelligenztest.
Und den kann man in ihrem Verein machen lassen?
Nein, den führen Diplompsycholgen und Diplompsychiater durch. Allerdings übernehmen die meisten Krankenkassen die Kosten dafür nicht. Seit ein paar Jahren stellen sich jedoch zunehmend auch die schulpsychologischen Dienste ihrer Verantwortung. Sie testen die Kinder nicht nur – wei lange Zeit üblich – bei Verdacht auf Schwachbegabung, sondern auch bei Verdacht auf Hochbegabung.
Angenommen, die Hochbegabung des Kindes hat sich herausgestellt: Wie geht es dann weiter?
Für Eltern wird es keineswegs leichter. Es ist nämlich nach wie vor so, dass in unserem Bildungssystem Intelligenz mit Schulwissen gleichgesetzt wird. Ein hochbegabtes Kind muss aber nicht zwangsläufig sehr gute Noten haben. Im Gegenteil: Nur 15 Prozent der Einser-Schüler sind hochbegabt. Entsprechend problematisch ist es auch für betroffene Eltern, die Schule davon zu überzeugen, das Kind beispielsweise eine oder zwei Klassen überspringen zu lassen. Da braucht es Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen. Darüber hinaus empfehlen wir den Eltern auch die Superschnellläuferklassen an Gymnasien- in der Hoffnung, dass die Kinder dort entsprechend geistig gefördert werden. Und nicht zuletzt bieten wir unsere Kurse an – vor allem in der Naturwissenschaften und Gedächtnistraining. Hochbegabte brauchen einfach einen Platz, an de, sie angstfrei denken können.
Zur Person:
Jutta Billhardt (62) stammt aus Bayern ,lebte mehr als 20 Jahre in Hamburg und zog Ende der 80er Jahre nach Braunschweig, um ihren hochbegabten Söhnen den Besuch der damals einzigen Schule für hochbegabte Kinder in der Bundesrepublik zu ermöglichen. Sie engagierte sich ehrenamtlich in der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind und war anfang der 90er Jahre Projektleiterin für Hochbegabtenförderung in einem Unternehmen für Nachhilfeunterricht. 1994 gründete sie den Verein Hochbegabtenförderung (www.hbf-Ev.de), der mittlerweile in 30 Städten Kurse für überdurchschnittlich intelligente Kinder anbietet.
Folsäure kann das Gedächtnis von Rentnern verjüngen
7. Februar 2007
London. DPA/baz. Die regelmässige Einnahme von Folsäure kann bei älteren Menschen die Hirnleistung verbessern. Das haben niederländische Wissenschaftler in einer dreijährigen Studie mit mehr als 800 Probanden belegt.
Versuchsteilnehmer, die zusätzliche Folsäure bekamen, erinnerten sich besser und konnten Informationen schneller verarbeiten, wie Jane Durga von der niederländischen Universität Wageningen und Kollegen im britischen Medizinjournal «The Lancet» berichten.
Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistung des Gehirns ab. Schon länger vermuten Forscher, das niedrige Folsäurewerte gekoppelt mit einem Anstieg der schädlichen Aminosäure Homocystein im Blut zu sinkender Gehirnleistung führen.
Zudem könnte ein erhöhter Homocysteingehalt zu Demenz und auch Alzheimer führen. Folsäure senkt die Homcystein-Konzentration.
Zwei bis fünf Jahre jünger
Die Forscher um Durga untersuchten die kognitiven Fähigkeiten von 818 Männern und Frauen mit erhöhten Homocysteinwerten im Alter von 50 bis 75 Jahren. Die Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt, wobei die erste Gruppe drei Jahre lang 800 Mikrogramm Folsäure täglich einnahm, während die andere Gruppe ein Placebo bekam.
In der Folsäuregruppe sank der Homocysteinspiegel. Bei verschiedenen Tests zur Wahrnehmung und Reaktionsgeschwindigkeit schnitten diese Probanden auch besser ab als jene der Placebogruppe. Ihre Leistungen waren im Schnitt mit denen von zwei bis fünf Jahre jüngeren Menschen vergleichbar.
Deutliche Unterversorgung
Gemäss dem 4. Schweizerischen Ernährungsbericht nimmt ein Grossteil der Schweizerinnen und Schweizer zu wenig Folsäure über die Nahrung auf. Den Angaben zufolge beträgt die Folsäureversorgung nur etwa 70 Prozent des Tagesbedarfs von 400 Mikrogramm.
Vollkornprodukte, Leber und Gemüse wie Spinat und Broccoli enthalten dieses Vitamin aus dem B-Komplex. Ein Mangel kann zu Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und in der Schwangerschaft beim Embryo zu Fehlbildungen führen.
In Ländern wie Kanada und den USA wird Folsäure schon länger mehlhaltigen Nahrungsmitteln beigemischt. Dadurch haben typische Krankheitsbilder, insbesondere bei Neugeborenen, deutlich abgenommen.
Quelle: Baseler Zeitung
Musikunterricht fördert die Hirnentwicklung
6. Februar 2007
Nerven spezialisieren sich auf Verarbeitung von Tönen
Bereits ein Jahr Instrumentalunterricht hinterlässt deutlich messbare Spuren im Gehirn von Kindern. Diesen Prozess konnten Wissenschaftler der University of Toronto in Kanada nun erstmals mithilfe der sogenannten Magnet-Enzephalographie (MEG) verfolgen. Die Aufnahmen belegen, dass sich die Art und Weise, in der das Gehirn Töne verarbeitet, bei musikalisch geschulten Kindern anders entwickelt als bei Kindern, die kein Musikinstrument erlernen. Wie die Forscher um Takako Fujioka in der Fachzeitschrift Brain berichten, machen die kleinen Musikanten darüber hinaus auch bei Gedächtnistests deutlich größere Fortschritte.
Fujioka und sein Team hatten insgesamt 12 Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren in ihre Studie aufgenommen. Die Hälfte der Probanden erhielt ein Jahr lang Geigenunterricht nach der Suzuki-Methode, bei der die Kinder zunächst keine Noten lernen, sondern nach Gehör spielen. Die übrigen Teilnehmer wurden nicht musikalisch geschult.
Vor der ersten Geigenstunde und drei weitere Male im Verlauf der Studie spielten die Forscher allen Teilnehmern einen Geigenton vor sowie einen Rauschton. Die Reaktion der kindlichen Großhirnrinde zeichneten sie als MEG auf. Dabei wird das von aktiven Hirnarealen aufgebaute Magnetfeld an der Oberfläche des Kopfes erfasst.
Nach einem Jahr Musikunterricht traten bestimmte MEG-Schwingungsmuster deutlich früher und stärker auf als zuvor. Diese Veränderung war nur bei den Suzuki-Kindern zu beobachten, und nur dann, wenn diese den Geigenton hörten. Die Forscher werten dies als Zeichen dafür, dass sich bestimmte Nervennetzwerke gebildet haben, die auf die Verarbeitung bedeutsamer Töne spezialisiert sind.
Zu Beginn der Studie sowie an deren Ende nahmen die Probanden außerdem an zwei Verhaltenstests teil. Zunächst sollten sie Rhythmen, Harmonien und Melodien unterscheiden. Dann wurde ihnen eine Gedächtnisaufgabe vorgelegt, die im Rahmen von Intelligenztests häufig genutzt wird und mit Musik nichts zu tun hat. Bei beiden Tests machten die Kinder, die nach der Suzuki-Methode trainiert wurden, im Verlauf des Jahres deutlich bessere Fortschritte als die nicht musikalisch geschulten Kinder.
Darauf, dass Musikunterricht die allgemeine geistige Entwicklung von Kindern fördert, hatten bereits mehrere frühere Studien hingedeutet. “Unsere Studie belegt den Einfluss auf die Gehirnentwicklung nun direkt”, sagt Studienleiter Fujioka. Der Wissenschaftler plädiert dafür, dem Musikunterricht einen festen Platz in der Vor- und Grundschule einzuräumen.
Brain, Bd. 129, S. 2593
Quelle: Berliner Zeitung
Chemotherapie kann Hirn beeinträchtigen
6. Februar 2007
Eine Chemotherapie kann auch nach zehn Jahren noch das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Das lässt eine Studie an 16 Brustkrebspatientinnen vermuten.
Die Ursachen dieser Symptome, über die viele Patienten klagen, sind Veränderungen im Stoffwechsel und Blutfluss des Gehirns. Das haben Forscher aus den USA mithilfe von Hirnscans bei ehemaligen Brustkrebspatientinnen nachgewiesen, die bis zu zehn Jahre zuvor mit einer Chemotherapie behandelt worden waren. Über die Ergebnisse berichten die Wissenschaftler um Daniel Silverman von der Universität von Kalifornien in Los Angelos im Fachmagazin “Breast Cancer Research and Treatment” (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1007/s10549-006-9380-z).
Hirn musste sich mehr anstrengen
Die Forscher untersuchten 16 ehemalige Chemotherapie-Patientinnen mithilfe der so genannten Positronen-Emissions-Tomography (PET), die Stoffwechselvorgänge und den Blutfluss im Gehirn sichtbar machen kann. Die Ergebnisse verglichen die Wissenschaftler dann mit den Scans von 5 Brustkrebspatientinnen, denen der Tumor nur operativ entfernt worden war und 13 gesunden Probanden. Die Chemotherapie-Patientinnen hatten im Vergleich zu den Kontrollgruppen geringere Stoffwechselaktivitäten in einem bestimmten Bereich des Vorderhirns, beobachteten die Wissenschaftler. Je geringer der Stoffwechsel war, desto schwerer fiel es den Frauen, anschließend Gedächtnisaufgaben zu bewältigen. Während sie die Aufgaben lösten, zeigten diese Bereiche des Vorderhirns ungewöhnlich starke Aktivität und erhöhten Blutfluss, was die Forscher als ein Zeichen dafür interpretieren, dass sich die Frauen mehr anstrengen mussten.
Eine Chemotherapie wird häufig nach einer Tumorentfernung eingesetzt, um die Neubildung von Krebsgewebe zu unterdrücken. Die Chemotherapie zerstört vor allem Zellen, die sich ständig teilen, wie das bei Tumorzellen der Fall ist. Da sich aber auch gesunde Zellen im Körper häufig teilen, kommt es bei der Chemotherapie zu Nebenwirkungen und Komplikationen, beispielsweise Haarausfall und Übelkeit. Frühere Studien zeigten aber auch, dass bei über 80 Prozent der Patienten die geistigen Fähigkeiten nachlassen. Die Ergebnisse der Forscher belegen jetzt zum ersten Mal, welche Veränderungen im Gehirn dafür verantwortlich sind. Weitere Studien zur Erforschung der Ursachen dieser Schäden sollten nun folgen, so die Wissenschaftler.
Quelle: Stern
Insulinmangel im Hirn beeinträchtigt Gedächtnis
6. Februar 2007
Insulinresistente Typ-2-Diabetiker haben verringerte Insulinspiegel im Gehirn / Kognitive Defizite in Studie belegt
Typ-2-Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für kognitive Defizite und Demenz. Daran sind wohl postprandiale Blutzuckerspitzen beteiligt. Aber auch Insulinmangel im Gehirn hat offenbar eine große Bedeutung, besonders bei Insulinresistenz. Denn dann ist der Transport des Hormons ins Gehirn verringert.
Das Risiko einer Verschlechterung kognitiver Funktionen ist für Typ-2-Diabetiker fast verdoppelt. Das belegte vor kurzem eine Auswertung von 25 Studien mit 8600 Teilnehmern, wie Professor Werner Kern aus Lübeck berichtet hat. Daß das Risiko für vaskuläre Demenz mehr als verdoppelt ist, überrascht nicht. Denn Typ-2-Diabetes ist ja ein bedeutender kardiovaskulärer Risikofaktor. Aber Diabetiker erkranken auch 1,2- bis 2,3mal häufiger an Alzheimer-Demenz als Nicht-Diabetiker.
Warum haben Diabetiker ein erhöhtes Risiko, geistige Leistung einzubüßen? Nach den Ergebnissen mehrerer neuer Studien wird sowohl bei hohen postprandialen Glukosespiegeln als auch durch einen Insulinmangel im Gehirn die geistige Leistung gemindert, berichtete Kern beim Diabeteskongreß in Leipzig.
Akute Überzuckerung beeinträchtigt das Gedächtnis
Welche Effekte eine akute Überzuckerung auf das Denken hat, haben vor kurzem schottische Forscher untersucht. Sie hielten Typ-2-Patienten zwei Stunden lang bei einem Glukosewert von 92 mg/dl oder bei bei 300 mg/dl. Dann prüften sie Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Reaktionszeit und Informationsverarbeitung. Dabei fanden sie bei den hyperglykämischen Patienten in allen Punkten eine schwächere Leistung.
Wie sich regelmäßige postprandiale Blutzuckerspitzen, die zwar meist nicht so hoch ausfallen, sich aber ständig wiederholen, auf die Gehirnfunktion auswirken, haben finnische Ärzte geprüft. Sie erhoben dreieinhalb Jahre lang Daten bei 500 Teilnehmern mit normaler Glukosetoleranz und bei 80 mit gestörter Glukosetoleranz (IGT). Bei IGT steigt der Zwei-Stundenwert des Blutzuckers im oralen Glukosetoleranztest auf 140 bis 199 mg / dl. Ergebnis: Die Patienten mit IGT hatten ein schlechteres Gedächtnis als die Vergleichsgruppe. Im Mini-Mental-Status-Test zur Kognitionsprüfung schnitt die IGT-Gruppe schlechter ab.
Offenbar ist aber auch die Insulinkonzentration von großer Bedeutung. Denn Insulin gelangt durch aktiven Transport über die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn. Hippocampus, der für die Gedächtnisbildung wichtig ist, und Hirnrinde sind mit Insulinrezeptoren gut bestückt. Steigt der Insulinspiegel im Blut, dann steigt er auch im Liquor. Tierversuchen zufolge nimmt dann auch die Gedächtnisleistung zu.
Anders jedoch verändern sich die Insulinspiegel im Blut und im Liquor bei Insulinresistenz. Als Kern bei Probanden die Insulinkonzentration prüfte, entdeckte er: Mit Zunahme von Gewicht und Fettmasse stieg der Insulinspiegel im Plasma – im Liquor dagegen war es umgekehrt. “Der Anteil des Insulins, das in den Liquor transportiert wird, nahm ab. Übergewichtige, insulinresistente Menschen haben also nicht zuviel, sondern zu wenig Insulin im Gehirn”, betonte der Diabetologe bei einem Symposium von LifeScan. Die Beziehung ist linear: Je dicker ein Mensch ist, um so weniger Insulin ist im Gehirn. Eine verminderte Insulinkonzentration im Gehirn wurde auch bei Alzheimer-Patienten beobachtet.
Stärkster Prädiktor für die Insulinabnahme im Liquor war in Kerns Studie der Grad der Insulinresistenz. Bei einem solchen Defizit könnte intranasal verabreichtes Insulin helfen; es gelangt über den Nervus olfactorius direkt ins Gehirn.
Die nasale Insulintherapie erfolgte acht Wochen lang
Tests mit 36 normalgewichtigen, gesunden Männern belegen den Nutzen einer solchen Therapie. Die Männer erhielten acht Wochen lang täglich intranasal ein Scheinpräparat oder jeweils 160 Einheiten eines Normalinsulins oder eines kurzwirksamen Insulin-Analogons. Im Vergleich zu Placebo nahmen mit Normalinsulin behandelte Studienteilnehmer signifikant ab und verbesserten ihr Gedächtnis. Mit dem Analogon war der Unterschied noch deutlicher. Möglicherweise, so Kern, gelange durch den schnellen Anstieg und die hohen Plasmaspiegel der Analoga das Insulin leichter ins Gehirn. In einer ersten Studie wurde jetzt auch bei adipösen Menschen nachgewiesen, daß ihnen intranasales Insulin nützt: Auch ihr Gedächtnis verbessert sich. Aber sie nehmen nicht ab.
FAZIT
Insulinrezeptoren gibt es auch im Gehirn. Besonders viele finden sich zum Beispiel im Hippocampus, der für die Gedächtnisbildung wichtig ist. Bei Insulinresistenz ist jedoch der Transport des Insulins über die Blut-Hirn-Schranke gestört: Übergewichtige, insulinresistente Patienten haben einen verringerten Insulinspiegel im Gehirn. Das könnte mit ein Grund sein, warum Typ-2-Diabetiker und Menschen mit erhöhten postprandialen Blutzucker-Werten häufiger kognitive Defizite oder eine Demenz entwickeln. Intranasal verabreichtes Insulin gelangt direkt ins Gehirn und verbessert kognitive Fähigkeiten und die Gedächtnisleistung. (hbr)
Quelle: Ärztezeitung
Paviane und Tauben haben gutes Gedächtnis
6. Februar 2007
Die US-Akademie der Wissenschaften bringt Erstaunliches an die Öffentlichkeit: Paviane und Tauben haben ein regelrechtes Elefantengedächtnis. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus den Vereinigten Staaten und Frankreich, die die Akademie in der Wissenschaftszeitschrift PNAS veröffentlichte. Demnach können sich die Tiere noch Monate später an gesehene Bilder erinnern.
Kombination aus Bild und Markierung
Die Wissenschaftler machten mit den Affen und den Vögeln Tests an Computerbildschirmen. Dort zeigten sie ihnen verschiedene Farbbilder; bei jedem dieser Bilder leuchtete eine Markierung rechts oder links davon auf. Später überprüften die Forscher das Gedächtnis der Tiere, indem sie ihnen die Fotos erneut zeigten. Paviane und Tauben sollten die Markierung auf der richtigen Seite aussuchen. Die Paviane bedienten dafür einen Joystick, die Tauben klopften mit ihrem Schnabel.
Hunderte Fotos wiedererkannt
Das Ergebnis ist beeindruckend: Die Tauben merkten sich 800 bis 1200 verschiedene Bilder. Die Paviane erkannten sogar zwischen 3500 und 5000 Fotos wieder. Die Studie dauerte insgesamt drei Jahre. Bei den Tauben sei offenbar die Aufnahmegrenze erreicht, sagte Joël Fagot vom nationalen französischen Wissenschaftszentrum (CNRS) in Marseille. Die Paviane könnten sich aber vermutlich noch mehr Bilder merken.
Gleiches Schema bei beiden
Das Erinnern und Vergessen lief bei Affen und Vögeln überraschenderweise gleich ab, berichtete der Forscher gemeinsam mit seinem Kollegen Robert Cook von der Tufts-Universität in Boston. So zögerten beispielsweise beide Tierarten, wenn sie sich an die korrekte Markierung nicht erinnern konnten, anstatt gleich die falsche Antwort zu geben. Auch merkten beide sich am besten jene Bilder, die sie am Anfang des Versuchs gesehen hatten, und solche Bilder, die ihnen erst ganz am Ende gezeigt wurden.
Langzeitgedächtnis spielt wichtige Rolle
Dies zeige, dass 250 Millionen Jahre getrennte Entwicklung von Säugetieren und Vögeln lediglich das Ausmaß, nicht aber die Funktionsweise des Gedächtnisses veränderten, erklärten Fagot und Cook. Nach Ansicht der Forscher hat die schrittweise Entwicklung des Langzeitgedächtnisses eine bedeutende Rolle in der Evolution gespielt. Ein weiter entwickeltes Gedächtnis sei möglicherweise sogar der Ursprung menschlicher Intelligenz und komplexer Verhaltensweisen.
Quelle: dpa, AFP, ube
Computerspiele fördern Intelligenz und Gedächtnis
2. Februar 2007
Mit Computerspielen lassen sich unter anderem Kreativität und Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben, schnelleres Erfassen von vielschichtigen Vorgängen und die eigene Gedächtnisleistung trainieren. Neue Studie belegt einmal mehr positive Effekte von Computerspielen.
Die maßvolle Beschäftigung mit Computerspielen kann die Intelligenz und das Gedächtnis fördern. Dies fand Dr. Siegfried Lehrl, Akademischer Direktor der Psychiatrischen Klinik Universität Erlangen-Nürnberg und Vorsitzender der Gesellschaft für Gehirntraining , heraus. Er bewertete im Auftrag von Gamesload 30 Spiele verschiedener Genres hinsichtlich ihres Nutzens für die geistige Leistungsförderung. Zusammenfassend stellt Lehrl dabei fest, dass neben Spiel, Spaß und Spannung auch immer Leistungsanforderungen wie Reaktionsschnelligkeit und räumliches Orientierungsvermögen vom Spieler gefordert werden. Dies kann sich auch positiv auf das reale Leben auswirken.
So fördert beispielsweise Mah Jong Quest Deluxe die mentale Fitness. Eine Runde Mah Jong am Computer bringt geistig in Schwung und erleichtert es dem Spieler, wichtige und komplexe Aufgaben des Alltags in Angriff zu nehmen. “Wer täglich fünf Minuten Mah Jong spielt, behält auch beim unübersichtlichen Terminkalender des Chefs den Überblick”, resümiert Lehrl. Genres wie Simulationen fordern hingegen vom Spieler logisches Denken und strategische Planung. Laut der Untersuchung ermöglichen derartige Spiele durch die detaillierte Auseinandersetzung mit neuen Wissensgebieten und Lebensbereichen eine höhere Effizienz bei der Anwendung von Intelligenz auf Alltagsaufgaben und -probleme.
Lehrl stuft dabei 27 von 30 getesteten Spielen als Intelligenz- und Gedächtnisförderer ein. Dies bedeutet, dass das regelmäßige Zocken von Anno 1503, Darkstar One oder Der Verkehrsgigant mit einer Erhöhung der Informationsverarbeitung und der Merkspanne einhergeht und die geistige Flexibilität und das intelligente sowie das mechanische Lernen fördern kann. „Voraussetzung ist aber immer das maßvolle Spiel. Wer täglich viele Stunden allein am Computer spielt, fördert damit sicherlich nicht den Geist, sondern die eigene Vereinsamung“, so Lehrl. „Das Computerspiel kann nicht die Erfahrungen in der Realität ersetzen. Es kann aber Lerneffekte auslösen, die – richtig umgesetzt – bei der Bewältigung des Alltags
hilfreich sein können.”
Quelle: PC Welt
Gehirn Jogging – Wie fit ist Ihr Gehirn?
27. Dezember 2006
Diese Frage stellt die Firma Nintedo mit ihrer neuen Spielkonsole Nintendo DS. Das Spiel heisst Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging nach dem gleichnamigen renomierten Neurowissenschaftler Professor Dr. Ryuta Kawashima. Worum geht es bei diesem Spiel?
Zuerst wird Ihr “Geistiges-Alter” festgelegt. In einem “Dreikampf” wird ermittelt wie alt ihr Gehirn ist (nach der Auffassung von Dr. Kawashima). Danach kann man aus verschiedenen Übungen wählen und bei regelmäßigem trainning werden Sie sich auch verbessern. Den Alterstest kann man täglich einmal machen das ist eine nette Motivation, denn wer will schon geistig älter sein als man ist.
Ich habe mir denn Nintendo DS von einem Freund ausgeliehen und eine Woche getestet. Es sind einige Übungen drin die ich als nett und fördernd betrachte. Das rechnen von leichten Mathematikaufgaben ist laut Aussage von Nintendo die Aufgabe bei denen das Gehirn am komplettesten beansprucht wird. Es gibt verschieden Aufgabe wie: Rechnen 20 Aufgaben und 100, lautes Lesen, Silben zählen, Rechendreieck, Zeitabstände, Haus (hier gehen Leute rein und raus), merken von Zahlen, Wahrnehmungsaufgaben und Begriffe merken.
Die Rechenaufgaben haben mir meisten gefallen. Das geistige Alter entsprach dann nach 4 Tagen 20 Jahren. Naja das mann so schnell sich verjüngen kann….
Fazit es ist ein nettes Spiel und regelmäßiges Training schadet auch nicht. Ob man dafür allerdings 150,- Euro ausgeben will bleibt fraglich. Ich habe es meinem Freund nach einer Woche wieder gegeben und mich bei ihm bedankt. Ich trainiere lieber ohne Elektronik.
Infos zu Nintendo DS gibt es auf der Seite www.touchgeneration.de
Denksport ersetzt Demenz-Medikamente
20. Dezember 2006
Im gezielten Training für das Gehirn sehen Altersforscher die Therapie der Zukunft gegen Alzheimer und andere Demenzerkrankungen.
Mit Gehirnjogging können sich alte Menschen ihren Alltag wesentlich erleichtern. Dabei hilft den Senioren nicht nur permanente geistige Anregung, sondern auch gezielter Denksport. Das zeigt eine amerikanische Langzeitstudie. Noch fünf Jahre nach dem Ende eines speziellen Trainingsprogramms für die grauen Zellen zeigten die Senioren deutlich bessere Hirnleistungen als die nicht geschulten Altersgenossen. Aus den Studienergebnissen ziehen Altersforscher den Schluss, dass geistiges Training – neben körperlicher Aktivität – in Zukunft die wesentliche Therapie gegen den altersbedingten Gehirnverfall darstellen könnte. Medikamente wären dann nur noch für schwere Fälle von Alzheimer oder Demenz nötig. Das schreiben Sally Shumaker und Kollegen von der Wake Forest University, North Carolina, in einem Kommentar zur Studie im Medizinmagazin „JAMA“.
Zehn Stunden für Logik und Gedächtnis
Die Basis dieser Prognose lieferte eine auf fünf Jahre angelegte US-Studie mit 2800 Teilnehmern zwischen 65 und 94 Jahren, die sechs Forschungseinrichtungen gemeinsam durchgeführt hatten.
Studienleiter Michael Marsiske von der Universität Florida in Gainesville und seine Mitarbeiter teilten die Senioren zunächst nach dem Zufallsprinzip in mehrere Gruppen ein, die ein zehnstündiges Gehirntraining mit unterschiedlichen Schwerpunkten absolvierten. Eine Kontrollgruppe erhielt keinen Unterricht. Nach einem und nach drei Jahren bekam ein Teil der Probanden jeweils acht Auffrischungsstunden.
Das gezielte Hirnjogging erleichterte den Versuchsteilnehmern den Alltag, etwa beim Einkaufen, bei Bankgeschäften und Behördengängen. Der Effekt der Lerninhalte hielt auch nach fünf Jahren noch an, als die Versuchsteilnehmer zum letzten Mal getestet wurden. Besonders gut schnitten die Testpersonen ab, die ihre Gedächtnis- und Denkleistung zwischendurch aufgefrischt hatten.
Lernspiele für Senioren
Die Wissenschaftler sind sich bewusst, dass noch viel Forschung nötig ist, um ein ideales Trainingsprogramm für ältere Menschen zu entwickeln. „Aber ein Anfang ist gemacht. Unsere Studie zeigt, dass Menschen über 65 Neues lernen können, und dass die Inhalte nicht sofort wieder aus dem Gedächtnis verschwinden, sondern noch Jahre später wirken“, sagt Michael Marsiske.
Sally Shumaker kommentiert: „Die Studie illustriert überzeugend, was man ohne Medikamente für die Gehirnleistung erreichen kann.“ Die Wissenschaftlerin kann sich vorstellen, dass Hersteller kommerzielle Trainingsprogramme zum Beispiel als Lernspiele entwickeln. Die Seniorentreffs von Gemeinden, Kirchen und sozialen Organisationen könnten den entsprechenden Unterricht anbieten.
Quelle: Focus Online
Expedition ins Gehirn
7. Dezember 2006
Die Film-Trilogie „Expedition ins Gehirn“
In drei Filmen führen uns die heimlichen Stars unter den Savants und international führende Wissenschaftler in drei herausragende Forschungsbereiche:
Folge 1 „Gedächtnis-Giganten“ beschäftigt sich mit dem Phänomen des menschlichen Gedächtnisses.
Folge 2 „Der Einstein-Effekt“ thematisiert Kreativität als die erstaunliche menschliche Gabe, nie gedachte Gedanken erstmals zu denken.
Folge 3 „Der große Unterschied“ ist der alten Frage gewidmet, ob die Gehirne von Männern und Frauen gleich sind. Erst seit kurzem ermöglichen die extrem hoch auflösenden Computer-Tomographen den Blick durch die Schädeldecke – also auch in das arbeitende Gehirn von Savants. Deshalb erzielen Neurobiologen in den letzten Jahren gigantische Fortschritte.
Gedächtnis-Gen KIBRA entdeckt
20. Oktober 2006
Auf der Suche nach den genetischen Grundlagen des menschlichen Gedächtnisses sind die Professoren Andreas Papassotiropoulos und Dominique de Quervain der Universität Zürich auf ein neues Gen gestossen, das die Hirnaktivität in gedächtnisrelevanten Regionen des Gehirns steuert. Die Zeitschrift «Science» berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe darüber.
MRI-Bild
Erst seit wenigen Jahren beginnen Wissenschaftler zu verstehen, welche Gene die Funktion des menschlichen Gedächtnisses steuern. In diesem noch jungen Forschungsgebiet haben die beiden Professoren der Abteilung für Psychiatrische Forschung an der Universität Zürich, Andreas Papassotiropoulos and Dominique de Quervain, Pionierarbeit geleistet. Unter anderem entdeckten sie, dass Gene, welche einfache Formen von Gedächtnis bei Tieren steuern, auch beim menschlichen Gedächtnis eine wichtige Rolle spielen. Finanziert wird ihre Forschung vom Schweizerischen Nationalfonds.
Gedächtnis-Gen namens KIBRA
Um gedächtnisrelevante Gene beim Menschen zu finden, haben Papassotiropoulos und de Quervain einen neuen Weg eingeschlagen: Statt sich auf tierexperimentelle Daten zu stützen, untersuchten sie das gesamte menschliche Genom, in der Hoffnung, bisher unbekannte Gene und Mechanismen zu entdecken. So sind sie auf das Gen KIBRA gestossen, dem die beiden Forscher nun eine wichtige Rolle für die intakte Funktion des menschlichen Gedächtnisses zuschreiben.

Papassotiropoulos und de Quervain
Haben das Gedächtnis-Gen KIBRA entdeckt: die Professoren Andreas Papassotiropoulos und Dominique de Quervain von der Universität Zürich. (Bild: Amanda Aerni)
«Dank unserer engen Zusammenarbeit mit Dr. Dietrich Stephan vom Translational Genomics Research Institute in den USA waren wir in der Lage, mehr als eine halbe Million Stellen des menschlichen Genoms zu untersuchen. Diese hohe Auflösung ermöglicht es uns, neue genetische Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses zu entdecken, wie im Fall von KIBRA», sagt Andreas Papassotiropoulos.
Auf der Suche nach weiteren Gedächtnis-Genen
«Mit Hilfe funktioneller Bildgebung konnten wir zeigen, dass das neu entdeckte Gen die Hirnaktivität in gedächtnisrelevanten Regionen des Gehirns steuert. Nun planen wir Studien, um mehr über dieses Gen und dessen Rolle in der Informationsspeicherung herauszufinden. Zudem möchten wir in künftigen Studien weitere für das menschliche Gedächtnis wichtige Gene identifizieren», sagt Dominique de Quervain. Die Forscher sind davon überzeugt, dass die Entdeckung neuer genetischer Mechanismen unser Verständnis über die Funktion des menschlichen Gedächtnisses substantiell verbessern wird – und dass damit neue Wege zur Behandlung von Gedächtnisstörungen eröffnet werden könnten.
Quelle: Unicom
Erdbeeren fürs Gedächtnis
19. Oktober 2006
Mäusestudie: Farbstoff aus den Früchten verbessern die Erinnerungsfähigkeit
Erdbeeren sind gut fürs Gedächtnis: Ein Farbstoff, der in den Früchten vorkommt, fördert die Speicherung von Informationen im Langzeitgedächtnis, haben amerikanische Wissenschaftler in einer Studie an kultivierten Zellen und Mäusen gezeigt. Die Substanz mit dem Namen Fisetin wirkt, indem sie das Wachstum von Nervenzellen fördert. Nur durch Erdbeeren allein ist es allerdings schwierig, zum Gedächtniskünstler zu werden: Um einen spürbaren Effekt zu erzielen, müsste ein Mensch knapp fünf Kilogramm täglich verzehren – und das könnte laut Studienleiterin Pamela Maher selbst dem größten Erdbeerfan auf Dauer zu viel werden.
In ihrer Studie prüften die Wissenschaftler zunächst die Wirkung verschiedener Pflanzenfarbstoffe in kultivierten Zellen im Labor, die die Vorgänge bei Demenzerkrankungen nachbilden. Von den getesteten Farbstoffen förderte insbesondere das Fisetin das Wachstum und die Reifung der Nervenzellen, stellten die Biologen fest. Außerdem regte es einen Prozess an, der für das Lernen von neuen Informationen oder Fähigkeiten wichtig ist: die so genannte Langzeit-Potenzierung.
Eine ähnliche Wirkung hatte Fisetin auch in kultivierten Zellen aus dem Hippocampus, einer Hirnregion, die für das Langzeitgedächtnis eine zentrale Rolle spielt. Als nächstes testeten die Forscher daher den Effekt der Substanz bei lebenden Mäusen: Sie bekamen zunächst eine Dosis Fisetin injiziert und sollten anschließend Objekte wiedererkennen, die sie einen Tag zuvor kennen gelernt hatten. Tatsächlich verbesserte sich die Fähigkeit der Mäuse, sich an die bekannten Objekte zu erinnern, zeigte die Auswertung.
Maher und ihre Kollegen hoffen, auf der Basis von Fisetin in Zukunft Medikamente gegen Demenzerkrankungen wie Alzheimer entwickeln zu können. Allerdings sei es ein Unterschied, ob bei Gesunden die Gedächtnisleistung verbessert werde oder ob es gelänge, die alzheimertypische Zerstörung von Nervenzellen aufzuhalten, erklärt Maher. Aber immerhin könnten gedächtnisfördernde Substanzen helfen, den Verlauf der Alzheimerkrankheit etwas aufzuhalten.
Quelle: Wissenschaft.de
Klug essen und trinken
17. Oktober 2006
Eine neue Studie gibt Hinweise darauf, dass der Genuss von Wein das Gedächtnis verbessert.
Sich klug essen und trinken? Giulio Pasinetti ist ein ernsthafter Wissenschaftler. Und so war seine Reaktion eindeutig: „Bist du völlig verrückt geworden?“, entgegnete der aus Italien stammende Mediziner von der Mount Sinai School of Medicine in Boston einem Studenten, als der ihm eine auf den ersten Blick skurrile Studie vorschlug: Der Jung-Forscher wollte gründlich untersuchen, ob der Genuss von Wein das Gedächtnis verbessert. „Ich musste mich entschuldigen“, gestand Pasinetti hinterher, „Rebensaft ist tatsächlich gut fürs Gehirn“.
Wie unsere Ernährung auf das Denkvermögen wirkt, ist eine Frage, um die ernst zu nehmende Forscher bisher eher einen Bogen schlugen – was sollte dabei schon herauskommen außer dem Ruin des Rufes? Doch mittlerweile berichten Wissenschaftler selbst auf so ehrwürdigen Tagungen wie der Neuroscience-Konferenz in Atlanta von erstaunlichen Hinweisen, denen weiter nachzugehen sich lohnt.
Der Mediziner Narayan Bhat von der Medical University of South Carolina fütterte Mäuse mit einer fettreichen Diät. Danach musste er feststellen, dass sich bei den Tieren das Kurzzeitgedächtnis verschlechterte. Die Ärztin Carey Gleason, University of Wisconsin, verzeichnete bei 30 im Durchschnitt 74 Jahre alten Männern, wie viel Soja sie zu sich nahmen. Dabei zeigte sich: Diejenigen mit der höchsten Menge von Soja-Bestandteilen im Blut schnitten in einem Sprachtest besser ab. Alex Poplawsky von der Bloomsburg University in Pennsylvania trainierte Ratten in einem Verhaltenstest darauf, genau zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Hebel zu drücken – gefüttert mit Traubensaft gelang dies den Versuchstieren besser.
Wein erhöht das Denkvermögen
Im Labor von Pasinetti schließlich gaben sie Mäusen einen aus Cabernet-Sauvignon-Trauben gekelterten Wein zu schlürfen. Dabei handelte es sich um einen genetisch so veränderten Stamm, dass die Nager die Symptome der Alzheimer-Erkrankung entwickelten und schließlich daran starben. Diese Gourmet-Variante eines Laborversuchs führte laut Pasinetti dazu, dass sich im Gehirn der Tiere weniger für Alzheimer typische Ablagerungen bildeten. Zudem verbesserte der Konsum des Pflanzenproduktes die geistigen Leistungen. In einem Orientierungstest lernten die Mäuse schneller und behielten die Lösung länger im Gedächtnis als eine Gruppe von Vergleichstieren. Die zugeführte Weinmenge entsprach dabei etwa den als unbedenklich geltenden zwei Gläsern pro Tag für Männer.
Noch handelt es sich nur um Hinweise – die Zahl der Probanden ist zu gering und auch zum Umfang der Leistungsverbesserung in unterschiedlichen Lebensaltern des Menschen fehlen aussagekräftige Daten. Zudem ist offen, über welchen Mechanismus die genannten Nahrungsmittel wirken. Dies sollten die Wissenschaftler rasch klären – und zwar bevor sie in Kooperation mit Herstellern Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt bringen, z. B. die Wein-Pille, die das Gedächtnis verbessert.
Quelle: Focus
Erfolgs Gedächtnis
10. Oktober 2006
| Title: | Erfolgs Gedächtnis |
| Autor: | Gunther Karsten |
| ISBN: | 3442390354 |
| Verlag: | Mosaik Bei Goldmann |
| Preis: | EUR 14,90 |
| Sterne: | ![]() |
Gunther Karsten ist 7-facher deutscher Meister und Vizeweltmeister. In diesem Buch gibt es einen Anfangstest und auch hier werden die Merksysteme erklärt.
Sind Sie vergesslich? Merken Sie sich Namen, Daten oder Fakten nur schwer? Müssen Sie bei Telefonnummern immer zweimal hinschauen? Damit ist jetzt Schluss! Dank der phänomenalen Trainingsmethoden von Dr. Gunther Karsten können Sie die Leistungen Ihrer grauen Zellen um ein Vielfaches steigern – und der erfolg wird nicht lange auf sich warten lassen. Termine, Pin-Nummern, Einkaufszettel oder einzelne Fakten sind mit dem neuartigen, unterhaltsamen und praxisnahen Mental-Crash-Kurs des Autors kein Problem mehr.
Zahlreiche Übungen, Tests und Hilfestellungen ermöglichen die leichte Umsetzung der Methoden. Amüsanter Anekdoten aus dem Alltag des Gedächtnis-Weltrekordlers lassen auch das Lesevergnügen nicht zu kurz kommen.
Mit einem speziell von Dr. Gunther Karsten entwickelten Gedächtnistest können Sie Ihren GQ (Gedächtnis-Quotienten) bestimmen!
Das Robbins Power Prinzip von Anthony Robbins
4. Oktober 2006
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| Title: | Powerprinzip |
| Autor: | Anthony Robbins |
| ISBN: | 3548742262 |
| Verlag: | Ullstein Tb |
| Preis: | EUR 12,95 |
| Sterne: | ![]() |
Stehen Sie auf und nehmen Sie auf und nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand!
Nicht die Lebensumstände, sondern Sie selbst bestimmen Ihr Schicksal! Anthony Robbins, der internationale Experte auf dem Gebiet der Motivation zur Spitzenleistung, beweist Ihnen, dap Sie Ihr Leben ab sofort selbst in die Hand nehmen können. Lernen Sie nach dem Prinzipien des NLP – wie Ihr unbewußtesten Glaubensprinzipien Ihr Leben steuern und was Sie tun können, um eingefahrene Verhaltensweisen sofort zu ändern.
- wie Sie Ihre beruflichen und privaten Beziehungen verbessern.
- wie Sie Ihre verborgenen körperlichen und geistigen Kräfte freisetzen.
- wie Sie auf Menschen in Ihrem Umfeld unmittelbaren Einfluß nehmen können.
- wie Sie Ihre Gefühle beherrschen und eben jene Freude, Leidenschaft und Erfüllung erleben, die Sie wirklich wünschen.
Grenzenlose Energie von Anthony Robbins
4. Oktober 2006
| Title: | Grenzenlose Energie |
| Autor: | Anthony Robbins |
| ISBN: | 3548742270 |
| Verlag: | Ullstein Tb |
| Preis: | EUR 12,95 |
| Sterne: | ![]() |
Mit den Prinzipien dieses Buches verwandelt sich das Leben in ein Erfolgsprogramm!
Auf den Prinzipien des NLP, der zur Zeit in den USA erfolgreichsten neuen Psycho-Technik, baut Robbins sein Programm für die Überwindung von Blockaden und Lebensängsten auf. Er zeigt am Beispiel berühmter Menschen aus Politik und Kultur, daß Beherrschung der richtigen Kommunikation mit dem eigenen Unterbewußtsein und mit den Mitmenschen uns jede Situation erfolgreich bewältigen läßt. Anthony Robbins ist Gründer und Leiter des Instituts Robbins Research International in San Diego, Kalifornien. Er ist als Berater für Weltfirmen wie IBM, American Express und McDonnell-Douglas tätig. Seine Seminare werden von Führungskräften aus Wirtschaft und Wissenschaft, Ärzten, Rechtsanwälten, Spitzensportlern, Hausfrauen, Studenten und sogar Kindern besucht. Dieses Buch erreichte in den USA über 1 Million Auflage und wurde in 11 Sprachen übersetzt.
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Die Geschichte des Gedächtnis
4. Oktober 2006
Vor 2500 Jahren waren es die alten Griechen die wohl die ersten waren die sich mit dem Gedächtnis befasst haben. Sie hatten sogar eine Göttin Mnemosyne auf die sich die Mnemotechnik – Gedächtnistechniken beziehen. Sie war der Mythologie zufolge die die alles aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wußte.
Der “Vater” des Gedächtnistraining war Simonides von Ceos, ein griechischer Lyriker, der zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert v. Chr. lebte. Nachdem er eine Rede bei einem Bankett gehalten hatte, wurde Simonides nach draußen gerufen, da zwei Männer auf ihn warteten. Als Simondides das Haus verlassen hatte, stürzte das Gebäude in sich zusammen und begrub alle Anwesenden. Bei den beiden Männern soll es sich um die Zwillingsgötter Castor und Pollux gehandelt haben, die Simonides retteten, weil er sie in seiner Rede gepriesen hatte. Die Leichen unter den Trümmern waren bis zur Unkenntlichkeit entstellt, doch weil er sich genau erinnerte, wer wo gesessen hatte, konnte Simonides den Familien bei der Indentifzierung helfen. Simonides hat das erste Prinzip des Gedächtnisses demonstriert: das Prinzip des Verortens.
Die Intellektuellen Römer im Altertum, Cicero, Quintilian oder Seneca verwendeten die spezielle Loci-Methode um ihre epochalen Reden zu halten. Dabei schritten sie im Geiste einen Weg ab und kamen an markanten Punkten vorbei. Dort hatten sie vorher ihre Stichwörter verortet (Loci = Ort) und konnten so über Stunden frei Ihre Reden vortragen.
Die Methoden von damals sind im wesentlichen die gleichen. Wir merken uns Informationen am ehesten bildlich. Seit in den spähten sechziger Jahren der kalifornische Professor Roger Sperry, der später den Nobelpreis für seine Erkenntnisse erhielt, seine Ergebnisse über die Gehirnregion der Großhirnrinde veröffentlichte wissen wir auch welche Gehirnhälfte bei bestimmten Aktivitäten dominiert.
Wenn wir also mit beiden Gehirnhälften “arbeiten” können wir uns länger konzentrieren und sehr viel mehr merken.
Die linke Hälfte ist für die Logik (die Reihenfolge der Orte) zuständig und die rechte Hälfte für die Gestaltung (bildliche Verknüpfung).
Bei sturem Auswendiglernen benutzt man nur die linke Hälfte. Wenn dann aber aus Zahlen phantasiereiche Bilder werden, hat auch die rechte Hälfte zu tun. Wenn plötzlich beide Gehirnhälften benutzt werden, verdoppelt sich die Gedächtnisleistung nicht nur, nein sie potenziert sich sogar!!
Zink verbessert Konzentration
4. Oktober 2006
Zink verbessert die Konzentration, das Reaktionsvermögen und die Gedächtnisleistung von Jugendlichen, so der Ernährungswissenschaftler Enrico Möhler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.
In einer aktuellen Studie fanden amerikanische Wissenschaftler heraus, dass eine Nahrungsergänzung mit Zink bei Heranwachsenden eine verbesserte geistige Leistungsfähigkeit zur Folge hat.
Zink verbessert die Konzentration, das Reaktionsvermögen und die Gedächtnisleistung von Jugendlichen, so der Ernährungswissenschaftler Enrico Möhler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.
In einer aktuellen Studie fanden amerikanische Wissenschaftler heraus, dass eine Nahrungsergänzung mit Zink bei Heranwachsenden eine verbesserte geistige Leistungsfähigkeit zur Folge hat.
Während der Forschung nahmen 111 Mädchen und 98 Jungen der siebenten Klasse zehn Wochen lang jeden Schultag ein Glas Fruchtsaft ein. Bei einer ersten Gruppe war kein Zink im Saft, bei der zweiten Gruppe war dem Saft 10 Milligramm und bei der dritten Gruppe 20 Milligramm des essentiellen Spurenelementes zugesetzt. Anschließend wurden Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit, Gedächtnis, Vorstellungskraft sowie das logische Denkvermögen getestet. Nach Ablauf der Studie war bei den Schülern, die täglich 20 Milligramm Zink erhielten, eine deutliche Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit erkennbar. So verkürzte sich die Reaktionszeit um 12 Prozent, das visuelle Gedächtnis und die Wortfindung verbesserten sich um neun beziehungsweise um sechs Prozent.
Zink fördert das Immunsystem, erhöht die Abwehrkraft und erfüllt wichtige Funktionen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 50 Prozent der Bevölkerung einen Zinkmangel hat. In tierische Nahrungsmittel wie Austern oder Innereien ist viel Zink vorhanden, in pflanzlichen Lebensmitteln ist Zink jedoch kaum verfügbar. Daher sollten gerade Vegetarier Zink zusätzlich einnehmen, rät die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.
Quelle: Krankenkassenratgeber
Das Mind-Map-Buch
4. Oktober 2006
| Title: | Das Mind-Map-Buch |
| Autor: | Tony Buzan |
| ISBN: | 3636062433 |
| Verlag: | Moderne Verlagsges. Mvg |
| Preis: | EUR 14,90 |
| Sterne: | ![]() |
Tony Buzan erläutert die Methode, mit deren Hilfe er in den letzten Jahren Tausenden von Menschen zur vollen Entwicklung ihres geistigen Potentials verholfen hat. Schritt für Schritt weist sein Buch den Weg zu mehr Kreativität.
- Was ist Mind Mapping?
- Wie erreicht man Kreativität im Höchstformat?
- Wie läßt sich das Erinnerungsvermögen perfenktionieren?
Die Entwicklung der Fähigkeiten kann anhand von Tests sofort überprüft werden.
Tony Buzan, der „Vater“ des Mind Mapping, erläutert in diesem Buch die Methode, mit deren Hilfe er in den letzten 20 Jahren Tausenden von Menschen zur voller Entwicklung ihres geistigen Potenzials verholfen hat. Nun erscheint dieser Klassiker endlich in aktualisierter Neuauflage. Tony Buzan führt den Leser durch die relevanten Hintergründe, wie die Funktionsweise des menschlichen Gehirns und die Entwicklung der ersten Mind Maps, und zeigt, wie die richtige Anwendung von Mind Maps Schritt für Schritt zu kreativerem Denken, besseren Ideen und schnelleren fundierteren Entscheidungen führt. Mit zahlreichen Anleitungen und Tests kann der Leser die Entwicklung seiner Fähigkeiten überprüfen.
Das ‘ neue’ Stroh im Kopf?
4. Oktober 2006
| Title: | Das ‘ neue’ Stroh im Kopf? |
| Autor: | Vera F. Birkenbihl |
| ISBN: | 3897490854 |
| Verlag: | Gabal |
| Preis: | EUR 20,90 |
| Sterne: | ![]() |
Die Macher der Alpha-Sendungen wollten im Leben ihrer Zuschauer einen echten Unterschied machen. Und den machten sie: mit neuen Einsichten, neuen Sichtweisen, vorgestellt von führenden Persönlichkeitstrainer – allen voran Vera F. Birkenbihl. Mit profunder Kenntnis und ihrer besonderen Fähigkeiten, komplexe Themen gehirngerecht aufzuarbeiten, beschreibt sie auch hier wichtige Einsichten, die Ihr Leben verändern werden. Sie werden klarer sehen, neue Lösungen finden, sich besser fühlen und weiter kommen.
Über den Autor
Vera F. Birkenbihl ist Leiterin des Insituts für gehirn-gerechtes Arbeiten und eine der ganz Großen der Seminar-Szene. Die Querdenkerin gehört zu den Erfindern von „Infotainment”, lange bevor es einen Begriff dafür gab. Sie nennt das (seit 1969) „brain-friendly” und (seit 1973) „gehirn-gerecht”. Die Gesamtauflage ihrer zahlreichen Bücher, Kassetten und Videos liegt bei über zwei Millionen.
Professor Clark
4. Oktober 2006
Der unheimliche Professor war der Stein des Anstosses eines jungen Studenten sich mit dem Gehirn zu befassen. Aber lesen Sie selbst.
Eine Geschichte, die Sie für den Rest Ihres Lebens nicht mehr vergessen werden.
Einmal saß ein Student ängstlich und aufgeregt an seinem ersten Tag in seiner ersten Vorlesung.
Man hatte ihn wie alle anderen Studenten dieses Kurses bereits davor gewarnt, das Professor Clark nicht nur der beste Anglistik-Professor war, den die Universität je hatte, sondern dass er auf seine Studenten von der Höhe seiner Begabung herabsah und seine geistigen Fähigkeiten dazu benutzte, um sie zu blamieren und zu verwirren. Der Professor war absichtlich zu spät gekommen – was die Spannung noch erhöhte!
Professor Clark betrat lässig schreitend den Raum und musterte die Studenten mit blitzenden Augen und einem spöttischen Lächeln auf den Lippen. Anstatt zu seinem Pult zu gehen und zur Vorbereitung der Stunde seine Papiere zu ordnen, hielt er vor dem Pult an, verschränkte die Hände hinter dem Rücken und sagte mit demselben eindringlichen Blick und höhnischem Grinsen:
“Englisch, erstes Semester? Die Anwesenheitsliste …”
Dann begann er, wie eine Maschinengewehrsalve, die Namen der vor Schreck wie versteinerten Studenten zu brüllen:
“Abrahamson?” “Hier, Sir!”
“Adams?” “Hier, Sir!”
“Barlow?” “Hier, Sir!”
“Bush?” “Hier, Sir!”
“Buzan?” “Hier, Sir!”
Als er zum nächsten Namen kam, brüllte er “Cartland”, worauf eine tödliche Stille folgte. Sein Blick wurde noch forschender, als der Professor wie ein Großinquisitor jeden einzelnen der versteinerten Studenten streng musterte, als erwarte er von ihnen, dass sie ihren – bereits identifizierten – Namen “gestehen” sollten. Als er noch immer keine Antwort bekam, seufzte er tief und sagte doppelt so schnell, wie man normalerweise spricht:
“Cartland?.. Jeremy Cartland, Adresse: 2761 West Third Avenue; Telefonnummer: 794 6231; Geburtstag: 25 September 1941; Name der Mutter: Jean, Name des Vaters: Gordon: …. Cartland?”
Noch immer keine Antwort!
Die Stille wurde fast unerträglich, bis er sie, genau im richtigen Moment, mit gebrülltem “Abwesend!” beendete. Und so ging der Professor ohne zu zögern die gesamte Liste durch. Immer wenn ein Student abwesend war, verfuhr er genau wie bei Cartland, wobei er jedes Mal sämtliche Daten über den Abwesenden herausbrüllte, obwohl er an diesem Tag überhaupt nicht wissen konnte, wer anwesend und wer abwesend war, und obwohl er keinen Studenten jemals vorher gesehen hatte.
Jedem in der Klasse wurde immer deutlicher bewusst, dass er über jeden von ihnen eine Reihe biographischer Einzelheiten wusste. Nachdem er die Liste mit “Zygotski?” … “Hier, Sir!” beendet hatte , schaute er die Studenten boshaft grinsend an und sagte: “Das heißt, das Cartland, Chapmann, Harkstone, Hughes, Luxmore, Mears und Tovey nicht anwesend sind!” Wieder machte er eine Pause und sagte dann: “Das werde ich mir notieren … irgendwann einmal!”
Sprach´s, drehte sich um und verließ den Raum, in dem nun erschrockene Stille herrschte.
Für den faszinierten Studenten war dies einer der Augenblicke, in dem ein “unrealistischer Lebenstraum” wahr wurde: der Traum, sein Gehirn so zu trainieren, dass es in einer Vielzahl unterschiedlicher Situationen perfekt funktioniert. Er sprang vom Sitz auf, stürmte aus dem Klassenzimmer und holte Professor Clark auf dem Flur ein. Atemlos stieß er seine Frage hervor: “Sir, wie haben Sie das geschafft?!” “In der ihm eigenen gebieterischen Art und Weise antwortete der Professor: “Mein Sohn, weil ich ein Genie bin!” Dabei drehte er sich wieder um und hörte nicht mehr, wie der Student murmelte: “Ja, schon, Sir- Aber trotzdem, wie haben Sie das geschafft?!”
Zwei Monate lang bedrängte er das “Genie”, das sich schließlich seiner annahm und ihm, ohne das die anderen Studenten etwas davon mitbekamen, die “Zauberformel” übersetzte, mit der man sein Gehirn so strukturiert, dass man Gehirnleistungen vollbringen kann wie die, die an diesem denkwürdigen ersten Tag die Studenten so in Erstaunen versetzt hatte.
In den nächsten 20 Jahren verschlang der Student jedes Buch, das er über Gedächtnis, Kreativität und Funktionsweise des menschlichen Gehirns finden konnte – immer mit der Vision, eines Tages DAS Super-Memory-System zu finden, mit dem er die Gedächtnisleistung des Professors übertreffen konnte.
Der Student hieß Tony Buzan.
Er gilt als derjenige, der die Bücher zur Anleitung des Gehirns geschrieben hat. Er ist auch der “Erfinder” der Gedächtnis-Wettkämpfe.
Warum fällt das Schaf vom Baum?
4. Oktober 2006
| Title: | Warum fällt das Schaf vom Baum? |
| Autor: | Christiane Stenger |
| ISBN: | 3593374552 |
| Verlag: | Campus Verlag |
| Preis: | EUR 14,90 |
| Sterne: | ![]() |
Christiane Stenger ist viermalige Jugendgedächtnis Weltmeisterin. Sie erklärt mit sehr vielen Beispielen ihre Methoden und die Anwendung in Schule und Studium.
Köpfchen muss man haben!
In TV-Sendungen wie der Grips-Show beeindrucken Gedächtnisgenies durch verblüffende Memoleistungen. Kaum zu glauben, aber: Das kann jeder lernen! Christiane Stenger ist Jugendweltmeisterin im Gedächtnistraining und zeigt, wie jeder seine Gehirnleistung gezielt verbessern und im Alltag nutzen kann.
Sie prägt sich mühelos 890 Zahlen ein oder ordnet 105 Gesichtern nach 15 Minuten die richtigen Namen zu: Christiane Stenger, 17 Jahre jung und viermalige Jugendweltmeisterin im Gedächtnistraining. In ihrem sehr persönlichen Buch erzählt sie ihre Erfolgsgeschichte und erklärt, warum Gedächtnistraining mehr bedeutet als das Auswendiglernen ellenlanger Zahlen. Stenger zeigt, welche positiven Auswirkungen das Memotraining auf die gesamte Gehirnleistung hat und wie jeder davon profitieren kann. Denn wer sein Gedächtnis trainiert, beflügelt die eigene Kreativität, verbessert seine Auffassungsgabe, stärkt seine Stressbelastbarkeit und sein Selbstvertrauen.
Über den Autor
Christiane Stenger, 17, ist viermalige Jugendweltmeisterin im Gedächtnistraining. Mit 10 Jahren begann sie, ihre Denk- und Merkfähigkeit zu trainieren, mit 16 machte sie ihr Abitur auf einem Gymnasium für Hochbegabte – Endnote 1,9. Ihr erstaunliches Können demonstrierte sie schon mehrmals live, unter anderem in der RTL-Grips-Show. Christiane selbst sagt über sich: “Eigentlich bin ich total faul …”
Der einfache Weg zum besseren Gedächtnis
4. Oktober 2006
| Title: | Der einfache Weg zum besseren Gedächtnis |
| Autor: | Dominic O’Brien |
| ISBN: | 3485008508 |
| Verlag: | Nymphenburger |
| Preis: | EUR ??.?? |
| Sterne: | ![]() |
Dominic O´Brien ist 7-facher Weltmeister. Die Anleitungen sind evtl. für Neuanfänger nicht ausreichend, dafür sind die vielen anderen Texte rundherum und die tolle grafische Aufmachung ebenso weltmeisterlich wie seine Gedächtnisleistungen!
Gedächtnistraining mit dem Weltmeister
Ein optimal funktionierendes Gedächtnis ist in jeder Lebenslage, ob in Beruf oder Privatleben, unerlässlich. Dominic O´Brien erklärt seine einfachen und doch so effektiven Techniken und Übungen, die auf bildlicher Vorstellung und Assoziation basieren und mit deren Hilfe jeder seine geistige Fitness verbessern und die Kapazitäten seines Gedächtnisses optimal nutzen kann.
Nichts vergessen!
4. Oktober 2006
| Title: | Nichts vergessen! |
| Autor: | Tony Buzan |
| ISBN: | 3442103851 |
| Verlag: | Goldmann |
| Preis: | EUR 8,00 |
| Sterne: | ![]() |
Tony Buzan ist der “Erfinder” der modernen Gedächtniswettkämpfe. In diesem Buch beschreibt er sehr praktisch die unterschiedlichen Methoden.
Sie Stehen vor dem Geldautomaten und haben die Geheimzahl vergessen? Sie treffen einen bekannten Kollegen und können sich nicht an seinen Namen erinnern? Diese und ähnliche Situationen kennen Sie nur zu gut. Doch Sie müssen sich nicht länger über Ihr Sieb im Kopf ärgern: Dagegen gibt es das Fitneßtraining fürs Gehirn. Mit dem systematisch aufgebauten Programm von Tony Buzan lernen Sie ganz einfach, wie man zum Beispiel Vorträge, Namen oder Telefonnummern auswendig lernt – und behält.















