Hauptstadt Dart

28. Juni 2008

Finden Sie die Hauptstädte?

Ein sehr interessantes kleines Game für die grauen Zellen.

Sinn des Spieles ist es, per Dartpfeil die Hauptstädte zu treffen. Die Schwierigkeit ist 1. die Hauptstädte zu den Länder zu Wissen & 2. Die Lage zu schätzen. Geben Sie nicht auf, das gute an den Städten ist, sie “wandern” nicht :-)

Es ist etwas knifflig aber auch machbar.

Viel Spaß

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Perlas before swine – Perlen vor die Säue werfen

16. Mai 2008

Welche Perlen sollte ich nehmen?

Ein sehr interessantes kleines Game für die grauen Zellen.

Sinn des Spieles ist es, dem Gegner zu zwingen die letzte Perle zu nehmen. Wer diese nehmen muss hat das Spiel verloren.

Die Regeln:
- Die Perlen die zu sehen sind, sind in drei Reihen aufgeteilt
- Es wird abwechselnd gezogen
- Du kannst so viele Perlen aus einer Reihe nehmen wie Du willst.
- Ziel ist es nicht die letzte Perle zu nehmen
- Wenn Du mit Deinem Zug fertig bist drücke auf “GO”
- Zum beginn eines neuen Spiels drücke auf “NEW”

Es ist etwas knifflig aber auch machbar.

Zum ersten Start drücke unten rechts auf “Play”

Viel Spaß

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Gedächtnistrainer ölt Cottbuser Schülerhirne

10. April 2008

Uni-Seminar soll Spickzettel überflüssig machen

Es ist Mittwochnachmittag, Michael Gloschewski, der Vizepräsident von «MemoryXL, der Europäischen Gesellschaft zur Förderung des Gedächtnisses» , steht an der Tafel des Seminarraums im Cottbuser Uni-Lehrgebäude, und er erklärt den Besuchern: «Wozu kann man diese Technik gebrauchen? Um Freunde zu beeindrucken, aber vor allem für das tägliche Lernen oder für das Halten einer Rede.»

[singlepic=327,320,240,,]Der Gedächtnistrainer aus Berlin bringt Schülern und Studenten in Cottbus bei, wie sie künftig ihre Prüfungen ohne Spickzettel bestehen. Das Gute am menschlichen Gehirn sei, dass es in Bildern denkt – und an dieser Erkenntnis hakt Michael Gloschewski ein. Er erklärt den Zuhörern, wie sie Zahlen mit Wörtern verknüpfen, wie sie aus einer langen Ziffernreihe eine kleine Geschichte fabulieren, mit deren Hilfe sie sich Daten und Fakten einfacher und schneller merken.

Das Prinzip, erläutert er, funktioniere über Eselsbrücken. Eine Methode, sich etwas einzuprägen: Stellt man zur Sommerzeit die Uhren vor oder zurück? «Ganz einfach» , sagt der Gedächtnistrainer, «Im Sommer stellen die Gastronomen die Stühle vor das Restaurant, im Winter stellen sie die Stühle zurück. Wer sich diese Eselsbrücke merkt, der weiß, wie das mit der Sommerzeit läuft.» Für dieses Training sei nun mal eine Menge Phantasie nötig.

Begeistert zeigt sich der 12-jährige Eike aus Cottbus. «Ich finde diese Methode cool, mir hat sie schon geholfen. Im Fach Geschichte nutze ich das Gedächtnistraining, und heute konnte ich als Erster einer Mitschülerin zum Geburtstag gratulieren – weil ich mir das Datum gemerkt habe.»
Nach Angaben der Cottbuser Uni-Weiterbildungsstelle kostet der Kurs, der alle 14 Tage bis zum 16. Juli stattfinden soll, 215 Euro.

Quelle: Lausitzer Rundschau (LR)

Routenbeispiel – Linden-Grundschule Gedächtnis AG

7. März 2008

Die Gedächtnis AG in der Linden-Grundschule hat eine Gedächtnisroute erstellt. Die Routenmethode ist eine der wichtigsten Hilfsmittel im Gedächtnistraining. Sie wurde von dem griechischen Lyriker, Simonides von Ceos (um 556 bis ca. 468 v. Chr.), erstmals angewandt. Dabei ging es darum sich Informationen in der richtigen Reihenfolge zu merken. Diese Technik hat sich als die Beste und Effktivste über die Jahrhunderte behauptet. Unsere Route, als Beispiel, sehen Sie hier:

Routenbeispiel – Hochbegabten Förderung e.V. Gedächtniskurs

7. März 2008

Der Gedächtniskurs bei der Hochbegabtenförderung e.V. ist inzwischen erfolgreich und beliebt. Auch dort wurde eine Route erstellt. Wir bezeichnen die Route dort auch als „mentalen Briefkasten“ oder als „Kleiderhaken“, an dem wir die Informationen „aufhängen“. Wie diese Route aussieht, sehen Sie hier.

Gedächtnistraining – Merksysteme

29. Februar 2008

Die Welt besteht aus Zahlen

Dass wir in Zeiten von Computern, Internet, Telefonbanking, Handys und Taschenrechnern kaum noch ohne Zahlen auskommen, ist wohl eine Wunschvorstellung. Schon bei einer Überweisung per Telefon benötigen wir die Bankleitzahl, eine Kontonummer und einen PIN und TAN. Da wir ja alle die wichtigen Telefonnummern in den Geräten speichern können, brauchen wir uns diese ja auch nicht zu merken. Aber – kennen Sie die Meldung im Handy: “SIM-Karte nicht lesbar” oder “Akku laden”? Dann wird uns schmerzlich bewusst, dass wir nur (wenn überhaupt) drei bis vier Nummern wirklich auswendig wissen. Ganz zu schweigen von den vielen Geheimnummern von Karten: EC-Karte, Visa, Tankkarte oder die Mitgliedskarte der Videothek. Dann kommen Geburtstage, Jahrestage oder Umsatzzahlen im Arbeitsleben usw. dazu. Viele Leute sagen mir, sie hätten ein gutes Zahlengedächtnis. Ich schmunzle dann gerne und frage, wie viele Zahlen sie sich denn merken können. Als Anwort bekomme ich selten mehr als beispielsweise drei bis vier Telefonnummer. Die Befraten wissen leider noch nicht, wie viele Zahlen es mit etwas Training seinen könnten.

Merksysteme

Die Merksysteme sind die Grundlage, um sich viele Informationen einzuprägen. Sie können sowohl als Route (für den Anfang) aber auch als Schüsselbilder für bestimmte Zahlen verwendet werden. Sie regen zur Phantasie an und ergeben einzigartige Bilder. Das beste System ist immer eins, das Sie sich selbst schaffen – es ist jedem System überlegen, das Ihnen geliefert wird. Der Geist des Menschen ist einzigartig, und die Assoziationen, Verbindungen und Bilder, die Ihr Geist produziert, werden sich im allgemeinen von jedem anderen Menschen unterscheiden. Die Assoziationen und Bilder, die Sie aus Ihrer eigenen kreativen Phantasie erzeugen, werden dauerhafter und einprägsamer sein, als irgendwelche andere, die man Ihnen “einpflanzt”! Es ist egal, für welches System Sie sich entscheiden. Sie können diese auch miteinander mischen, da sie sich zum Teil ähneln. Sie sollten die Bilder so oft wie möglich anwenden, damit sie sich festigen. Nehmen sie sich am besten Ihre Kontonummer, PIN und einige Telefonnummern und bilden Sie mit den Schlüsselbildern jeweils eine kleine Geschichte. Wenn es um diese noch geringe Anzahl von Zahlen geht, haben Sie damit ein schnelles, effektives Hilfsmittel.

Zahl-Form-System

Das Zahl-Form-System ist eines der beliebtesten und für den Anfang am besten geeignete System. Es ist rein visuell und basiert auf der Ähnlichkeit der Zahl mit der Form des Gegenstandes. Hier geht es meist um Zahlen von 0-9. Dazu einige Beispiele:

0 = Ball, Reifen oder Ring
1 = Baum, Kerze, Strohhalm
2 = Schwan, Ente, Gans
3 = Dreieck, Dreizack
4 = Tisch, Stuhl, Quadrat, Segel auf einer Yacht
5 = Seepferdchen, Hacken
6 = Lasso, Schlange,
7 = Giraffe, Peitsche, Boomerang
8 = Sanduhr, Handschellen
9 = Kaulquappe, Elefantenrüssel, Luftballon

Aus den Assoziationen können Sie Geschichten bilden, um sich kleinere Zahlenfolgen zu merken.

Zahl-Reim-System

Das Zahl-Reim-System ist ein weiteres System für den Anfang. Es ist rein auditiv und basiert auf der Ähnlichkeit der Zahl mit dem Klang (Reim) des Wortes. Hier geht es wiederum um Zahlen von 0-9. Dazu einige Beispiele:

0 = Bull, Mull, full
1 = Pein, Kain, Wein
2 = Stroh, Blei
3 = Brei, Hai
4 = Tier, Bier, Gier
5 = Nymphe, Lymphe
6 = Klecks, Sex, Lex
7 = Grieben, schieben, lieben
8 = Nacht, Pracht, Wacht
9 = Scheune, Räume

Zahl-Symbol-System

Das Zahl-Symbol-System ist hier der Vollständigkeit erwähnt, man könnte es auch im Form-System mit unterbringen, da es diesem sehr ähnelt. Es ist rein visuell/ logisch und basiert auf der Ähnlichkeit der Zahl mit einem Bild bzw. einer Tätigkeit. Hier geht es wieder um Zahlen von 0-9. Dazu einige Beispiele:

0 = Eis (Null Grad)
1 = Formel 1
2 = Münze (Zwei Seiten)
3 = Dreirad
4 = Stuhl
5 = Hand
6 = Würfel (6 Seiten)
7 = 7 Zwerge
8 = Schneemann
9 = Kegeln (alle Neune)

Das Major-System

Das Major-System ist der Star aller mnemonischen Systeme. Es wurde vor mehr als 300 Jahren erfunden und ist seitdem ständig verbessert worden. Es gibt demzufolge mehrere historische Figuren, die sich seine “Erfindung” zuschreiben. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts wurde es wohl von Stanislaus Mink von Wennsheim erstmals vorgestellt. Der Zweck des Systems war, ein Instrument für Gedächtniskünstler zu schaffen, mit dem diese die Begrenzungen der bisherigen Systeme durchbrechen konnten. Die Gedächtniskünstler wünschten sich ein System, das ihnen erlaubte, unbegrenzte Mengen an Gegenständen und Begriffen abrufbereit im Gedächtnis zu speichern. Außerdem sollte dieses System sie in die Lage versetzen, sich Zahlen und Daten zu merken und das gespeicherte Material auf hundert- und tausendfache Weise detailliert zu ordnen und zu gliedern. Das Grundkonzept des Major-Systems besteht darin, die Zahlen von 0 bis 9 nach einem besonderen Code durch bestimmte Konsonanten oder Konsonantenverbindungen zu ersetzen und mit diesen Schlüsselwörter zu bilden. Es ist DAS System, das fast alle Gedächtnissportler verwenden.

Linden-Grundschule

29. Februar 2008

Gedächtnis-AG
Diese Grundschule ist als innovativ bekannt und war offen für meine Idee „Gedächtnis-AG“ (Arbeitsgemeinschaft). Kinder der fünften und sechsten Klassen sowie deren Eltern meinten nach meiner Vorstellung der Idee, dass dieses Angebot an die Schule passt und nahmen es gerne an. Seither gebe ich einmal wöchentlich die „Gedächtnis-AG“. Ein Beispiel für die Effizienz der gehirngerechte Wissensvermittlung in dieser Arbeistgemeinschaft an der Linden-Grundschule: Die Kinder konnten die 16 deutschen Bundesländer und deren Landeshauptstädte und dazu noch deren Einwohnerzahlen innerhalb von 16 Minuten lernen und aus dem Gedächtnis nennen. Dieses kleine „Wunder“ des Lernens ist keine Zauberei, sondern basiert auf Jahrhunderte altem Wissen, das fast in Vergessenheit geraten war.

Japanese IQ Test – Japanischer IQ Test

21. Februar 2008

Japanische Einstellungstests haben es in sich: Kombinationsfähigkeit und logisches Denkvermögen werden unter anderem mit einem speziellen Test abgefragt, der als „Japanese IQ Test“ im Internet die Runde macht.

Zum Spielstart genügt ein Klick auf den blauen Kreis mit japanischen Zeichen unten rechts. Um die Spielfiguren auf das Floß zu verfrachten, einfach auf die entsprechenden Protagonisten klicken.

Bedingungen:

1.) Auf das Floß dürfen max. 2 Personen.

2.) Vater (braune Haarfarbe) darf nicht mit einer Tochter ohne Anwesenheit der Mutter sein.

3.) Mutter (pinke Haarfarbe, links außen) darf nicht mit einem Sohn ohne Anwesenheit vom Vater sein.

4.) Die Gefangene (rote Haarfarbe) darf mit keinem Familienmitglied alleine sein.

5.) Nur der Polizist und die Eltern können das Floß bedienen.

Für die Fahrt müssen die rote Hebel (Hin- bzw. Rückfahrt) betätigt werden.

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Mosaikscheibe Puzzle – Stained Glass

20. Februar 2008

Ein sehr interessantes kleines Game für die grauen Zellen.

Sinn des Spieles ist es, die Dreiecke farblich so zusammen zu fügen, dass es ein gleichfarbiges Quadrat ergibt. Mit der Maus auf das Puzzleteil klicken und mit gedrückter Maus auf der linken Seite platzieren.
Der Reset Knopf mischt das Level neu, es gibt dann eine neue Farbzusammenstellung. Es sind insgesamt “nur” 5 Level. Mit etwas Knobeln ist das zu schaffen.

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Digitale Demenz – Gedächtnistrainer

12. Dezember 2007

Warum wir immer vergesslicher werden?

Diese Frage stellte die Bildredaktion Michael Gloschewski als Gedächtnisexperten.

Handys, Blackberrys und Navigationsgeräte sind für viele im Alltag bereits unverzichtbar. Dabei haben die technischen Geräte einen entscheidenden Nachteil: Wir werden immer vergesslicher! Fachleute sprechen von digitaler Demenz.

Selbst Telefonnummern, die wir täglich benutzen, kennen wir nicht mehr auswendig – schließlich müssen wir auf dem Handy nur den richtigen Namen antippen. Auch die Postanschriften von Freunden und Bekannten sind häufig nicht mehr präsent, denn der alte Brief hat ausgedient, viel lieber wird kurz und knapp eine E-Mail verschickt. Autofahrer verzichten auf einen Stadtplan und verlassen sich lieber auf die freundliche digitale Stimme ihres Navigationssystems – mit der Folge, dass sie sich häufig nicht mal mehr die einfachsten Wege selbst merken.

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Im Gegensatz zur herkömmlichen Altersdemenz betrifft die digitale Demenz deshalb vor allem jüngere Menschen zwischen 20 und 30, die am Arbeitsplatz und in der Freizeit besonders viel technische Hilfe in Anspruch nehmen. Die Wissenschaftler befürchten, digitale Demenz könnte sich irgendwann einmal ähnlich ausbreiten wie Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit.

Quelle: Bild t-online

Stern TV: Gedächtniswette bei Günther Jauch

14. November 2007

Nach dem starken Auftritt am Samstag bei “Wetten, dass..?” waren die Wettkandidaten Lara Marie und Niklas mit Ihrem Gedächtnistrainer Steffen Bütow vom Internatsgymnasium Schloß Torgelow zu Gast bei Günther Jauch.

Die Wette, alle deutschen Städte mit mehr als 25.000 Einwohnern exakt auf einer leeren Deutschlandkarte einzuzeichen, bedurfte noch einiger Erklärung. Steffen Bütow, der Gedächtnistrainer der Kinder und Gründungsmitglied von MemoryXL, hat das System dahinter erläutert. Es besteht darin sich zu jedem der Städte zwei Koordinaten zu merken, nämlich die Entfernung zu den beiden Fixpunkten die Außerhalb der Deutschlandkarte liegen. Damit von ihnen aus die Zirkleschläge gezogen werden können in dessen Schnittpunkt dann die jeweilige Stadt liegt.

Das Schwierigste war, die Koordinaten der Städte zum Fixpunkt so aufzubereiten und die Maßangaben in Geschichten zu übersetzen. Die einzelnen Geschichten basieren auf Kreativität und Phantasie. Die Merkleistung kann mit diesen Geschichten und dem Wissen der Codierung ein für den Laien unglaubliches Ausmaß annehmen.

Das Internatsgymnasium Schloß Torgelow war 2005 bereits Ausrichter der Norddeutschen Gedächtnismeisterschaft und hat mit seinen Schülern schon eine lange Tradition im Gedächtnissport. Die mehrfachen Jugendgedächtnisweltmeister Christiane Stenger und Katharina Bunk sowie Sebastian Bunk gingen auf dieses Gymnasium.

Günther Jauch staunt jedes mal wieder aufs Neue, was mit dem Gedächtnis mit ein wenig Training möglich ist. Er war selbst schon einmal Wettpate bei einer Gedächtniswette und hatte Christiane Stenger auch schon als Gast in seiner Sendung.

Erleben Sie selbst, was mit Ihrem Gehirn möglich ist und besuchen sie eines meiner Gedächtnisseminare.

Gedächtniswette bei “Wetten dass …?” – Kinderwette Städtewette

11. November 2007

Wetten, dass…? In der 170. Sendung am 10.November 2007 in Leipzig wetteten die Kinder Niklas und Lara Marie aus Torgelow, dass sie auf einer leeren Deutschlandkarte jede Stadt einzeichnen können, die mehr als 25.000 Einwohner hat. Als Hilfsmittel benutzen sie lediglich ein Maßband. Die Abweichung zum Stadtzentrum durfte maximal 10 km betragen. Diese Wette hatte sich die Gedächtnisgruppe des Internatsgymnasium Schloß Torgelow unter der Leitung des Gedächtnistrainers Steffen Bütow ausgedacht – und sie zeigten eine beeindruckende Leistung. Sie merkten sich von 503 Städten in Deutschland je eine Geschichte, bestehend aus dem Namen der Stadt und zwei Masterwörtern, aus denen sie die Koordinaten ablesen konnten. Zwei Beispiele: „Den Tanz tanzt Schnappi in einer Sekunde“. Das ergab „Konstanz 029 072“. „Der Aal gibt dem Soldaten seinen Sabber“. Das ergab „Aalen 058 066“. Diese Entfernungen wurden dann jeweils von einem festen Punkt links unten bzw. rechts unten auf der Landkarte mit dem Maßband per Zirkelschlag abgetragen. Im Schnittpunkt beider Kreislinien lag dann die gesuchte Stadt. Diese Wette basiert auf kreativer Phantasie und auf den Merksystemen des Gedächtnissports. Aus den Maßangaben wurden auf Grundlage des Mastersystems Worte gebildet.

Der Wettpate Boris Becker hatte getippt: „Ja, sie schaffen es“.
Er hatten recht.

Gedächtnissportler bei Unter Uns

2. November 2007

Am Freitag, den 02. November 2007, war Johannes Mallow bei der MDR-Talkshow “Unter uns”. Hier sprach der Gedächtnissportler und Gedächtnistrainer über seine Erfolge bei der Gedächtnisweltmeisterschaft in Bahrain. Dort stellte er eine Weltrekord im Merken von Historischen Daten auf – er schaffte 99 Daten in 5 Minuten! Live in der Sendung demonstrierte er sein Können, in dem er sich Gegenstände einprägte, die wie bei dem ersten populäre Gedächtnisspiel “Am laufenden Band” gezeigt wurden.

Ein trainiertes Gehirn bringt erstaunliche Leistungen. Jeder kann die Techniken erlernen, egal in welchem Alter. Ob der Ehrgeiz des Trainings bis zur Gedächtnismeisterschaft reicht sei dahingestellt, aber eine dramatische Gedächtnisverbesserung ihres Zahlengedächtnis und Namensgedächtnis ist auf jeden Fall möglich.

Johannes ist wie ich Gedächtnistrainer bei der Hochbegabtenförderung e.V. und trainiert dort Kinder.

Hochbegabtenförderung e.V.

24. Oktober 2007

Gedächtnistrainingskurs

Hochbegabte Kinder haben meist eine schwere Zeit hinter sich, wenn ihre Hochbegabung endlich erkannt wird. Im Jahr 1995 wurden die Programme der Hochbegabtenförderung e.V. durch Gedächtnistraining ergänzt. In Berlin gebe ich diese Kurse. Die geförderten Kinder zeigen zwar von vorn herein überdurchschnittliche Gedächtnisleistungen, erreichen aber durch Gedächtnistechniken noch wesentlich mehr.

Bei Rückfrage zu diesem Thema nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf.

Clipfish TV – Gedächtnisshow

24. Oktober 2007

Als mich Mitte Juli RTL anrief und mich nach jungen Talenten fragte, die Sie für eine Gedächtnisshow casten wollten, sagte ich: “Sie sprechen mit einem jungen Talent, ich bin erst 35″. Naja, ich war wohl schon zu alt, sie suchten Kinder. Ich trainiere mehrere Kindergruppen bei der Hochbegabtenförderung und an Grundschulen. Dadurch konnte ich einige Kinder empfehlen. Die Sendung um die es ging war Clipfish TV mit dem Moderator Matze Knop. Es werden die besten Clips aus dem Internetportal präsentiert und einige “Künstler” in die Sendung eingeladen. Ich traf mich mit dem Redakteur und wir überlegten, was möglich wäre zu demonstrieren. Wir kamen auf Glühbirnen, die in einer Reihe aufgestellt werden und entweder an- oder ausgeschaltet sind. Das Kind war auch schnell gefunden: Konstantin Skudler. Der 8jährige Berliner ist seit ca. 2 Jahren in meinem Gedächtniskurs. Diese kleine Übung stellte für ihn nicht wirklich eine große Herausforderung dar.

Als die Show dann am 15. August aufgezeichnet wurde, gab es auch eine lustige Szene. Der Aufnahmeleiter hatte Probleme, die 30 Glühbirnen, die ursprünglich auf einem weißen Sockel standen zu filmen, da man nur geblendet war, aber sonst nichts sah. Der Sockel wurden schwarz abgeklebt, was natürlich einige Zeit dauerte. Der Aufnahmeleiter fragte, ob sich das denn eigentlich lohnen würde und ob Konstantin das denn wirklich könne. Der kleine Gedächtniskünstler memorierte mal schnell zum Aufwärmen alle Glühbirnen… und der Aufnahmeleiter war beruhig und klebte weiter ab.

Die Show wird immer am Samstag von 15.45 Uhr bis 16.15 Uhr auf RTL ausgestrahlt. An einem der nächsten Termine ist Konstantin Skudler mit den Glühbirnen zu sehen.

“Hochbegabte werden in ihrer Entwicklung gehemmt”

15. Oktober 2007

Jutta Billhardt über superintelligente Kinder und die Unfähigkeit des deutschen Bildungssystems, sie zu fördern

Als Mutter zweier hochbegabter Söhne durchlitt Jutta Billhardt all die Schwierigkeiten, die Eltern mit ihren superintelligenten Kindern in Deutschland haben. Seitdem tritt sie für eine Bildungssystem ein, das Vorstandsvorsitzenden des Berliner Vereins “Hochbegabtenförderung” sprach Sabine Rakitin.

Märkische Oderzeitung: Frau Billhardt, brauchen wir Eliten?
Jutta Billhardt: Ich weiß, dass der Begriff Elite verpönt ist, weil er von den Nazis missbraucht wurde. Und jahrzehntelang wollten wir in Deutschland deshalb auch keine Eliten haben. Doch ob wir das wollen oder nicht: Zwei Prozent der Menschen sind natürliche Eliten. Sie haben eine sehr hohes geistiges Potenzial geschenkt bekommen. Und auf das sollte eine Gesellschaft nicht verzichten, wenn sie in der globalisierten Welt bestehen will. Vielmehr müsste sie es nach allen Kräften fördern. Doch damit ist es in der Bundesrepublik leider nicht weit her.

Warum nicht?
Weil unser Bildungssystem nicht dazu angetan ist, die Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern, sondern alle gleichmacht.

Sie sind also gegen Gemeinschaftsschulen?
Ich bin nicht gegen Gemeinschaftsschulen, sonderm dagegen, dass die Kinder in Deutschland in Schulklassen gepresst werden, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, welche geistigen Anlagen sie mitbringen. In Finnland gibt es auch Gemeinschschaftsschulen, aber dort werden die Kinder bereits vor der Einschulung getestet und entsprechend ihren kognitiven Fähigkeiten in unterschiedlichen Gruppen zusammengefasst. Auf diese Weise gelingt es den Finnen, den Bildungsweg für alle nach oben offenzuhalten.
Bei uns hingegen ist genau das Gegenteil der Fall. Welche Lehrerin kann in einer Klasse mit 30 Mädchen und Jungen jedes Kind schon so fördern, wie es eigentlich gefördert werden müsste? Für Hochbegabte bedeuten diese Zustände in der Regel eine permanemte geistige Unterforderung. Mit der Folge, dass sie in ihrer Entwicklung regelrecht gehemmt werden. Viele verlieren die Lust am Lernen und an der Schule. fühlen sich unverstanden und sind oft Außenseiter. Wir schätzen, dass von 80 000 Jugendlichen, die jedes Jahr die Schule ohne Abschluss verlassen, etwa zwölf Prozent hochbegabt sind.

Wann gilt jemand eigentlich als hochbegabt?
Wenn er einen Intelligenzquotienten von mindestens 130 hat. Da trifft, wie schon gesagt, auf etwa zwei Prozent der Weltbevölkerung zu. Weiter 13 Prozent der Menschen haben einen IQ zwischen 115 und 130. Das Gros der Bevölkerung, nämlich rund 68 Prozent, liegt bei einem IQ von 85 bis 115.

Und was sagt der IQ aus?
Über welche Denkgeschwindigkeit und Denkmöglichkeiten jemand verfügt. Mit einem IQ von 130 und darüber hat er auf geistigen Gebiet in allen Bereichen eine hohe, von der Norm abweichende. Denkfähigkeit und Denkgeschwindigkeit. Er besitzt einen extrem gutes Gedächtnis, eine hohe Konzentrationsfähigkeit, ist unermüdlich, ausdauernd und kreativ – wenn es um Aufgabenstellungen geht, die ihnen interessieren.

Wie kann es dann dazu kommen, wie verschiedene Medien in den vergangenen Wochen berichteten, dass bei hochbegabten Kinder das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom diagnostiziert wurde?
Weil sie von Eltern, Lehrern und Ärzten nicht als hochbegabt erkannt werden. Viele dieser Kinder zeigen durch die jahrelange Unterforderung in Elternhaus, Kita und Schule massive Verhaltensauffälligkeiten. Während Jungen oft zappelig sind oder den Klassenkasper spielen und den Unterricht stören, versuchen Mädchen sich anzupassen – und leiden an psychosomatischen Störungen.

Woran können Eltern erkennen, dass ihr Kind überdurchschnittlich intelligent ist?
Es gibt eine Reihe von Verhaltensmerkmalen. So verfügen diese Kinder über ein hohes abstrakt-logisches Denkvermögen. Sie stellen unentwegt Fragen, reagieren sehr schnell. Oftmals haben sie eine sehr differenzierte Sprache – unter Erwachsenen nennt mann sie deshalb oft “altklug”. Wenn sie nicht gefordert werden, kann das alles aber auch umschlagen: Sie klagen permanent über Langeweile, schreiben schlechte Noten, wollen nicht mehr in die Schule gehen. Kurzum: Die sicherste Methode festzustellen, ob ein Kind hochbegabt ist oder nicht, ist ein standadisierter Intelligenztest.

Und den kann man in ihrem Verein machen lassen?
Nein, den führen Diplompsycholgen und Diplompsychiater durch. Allerdings übernehmen die meisten Krankenkassen die Kosten dafür nicht. Seit ein paar Jahren stellen sich jedoch zunehmend auch die schulpsychologischen Dienste ihrer Verantwortung. Sie testen die Kinder nicht nur – wei lange Zeit üblich – bei Verdacht auf Schwachbegabung, sondern auch bei Verdacht auf Hochbegabung.

Angenommen, die Hochbegabung des Kindes hat sich herausgestellt: Wie geht es dann weiter?
Für Eltern wird es keineswegs leichter. Es ist nämlich nach wie vor so, dass in unserem Bildungssystem Intelligenz mit Schulwissen gleichgesetzt wird. Ein hochbegabtes Kind muss aber nicht zwangsläufig sehr gute Noten haben. Im Gegenteil: Nur 15 Prozent der Einser-Schüler sind hochbegabt. Entsprechend problematisch ist es auch für betroffene Eltern, die Schule davon zu überzeugen, das Kind beispielsweise eine oder zwei Klassen überspringen zu lassen. Da braucht es Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen. Darüber hinaus empfehlen wir den Eltern auch die Superschnellläuferklassen an Gymnasien- in der Hoffnung, dass die Kinder dort entsprechend geistig gefördert werden. Und nicht zuletzt bieten wir unsere Kurse an – vor allem in der Naturwissenschaften und Gedächtnistraining. Hochbegabte brauchen einfach einen Platz, an de, sie angstfrei denken können.

Zur Person:
Jutta Billhardt (62) stammt aus Bayern ,lebte mehr als 20 Jahre in Hamburg und zog Ende der 80er Jahre nach Braunschweig, um ihren hochbegabten Söhnen den Besuch der damals einzigen Schule für hochbegabte Kinder in der Bundesrepublik zu ermöglichen. Sie engagierte sich ehrenamtlich in der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind und war anfang der 90er Jahre Projektleiterin für Hochbegabtenförderung in einem Unternehmen für Nachhilfeunterricht. 1994 gründete sie den Verein Hochbegabtenförderung (www.hbf-Ev.de), der mittlerweile in 30 Städten Kurse für überdurchschnittlich intelligente Kinder anbietet.

Gedächtnis, Gedächtnissport, NIC Niebüll

12. Oktober 2007

Köpfe rauchen beim Training für den Marathon
Niklas, Thore und Mia sind gespannt auf ihr Abschneiden bei den Norddeutschen Gedächtnismeisterschaften

Niebüll – Im Nordfriesischen Innovations-Center (NIC) in Niebüll werden am kommenden Wochenende die Köpfe rauchen bei den fünften Norddeutschen Gedächtnismeisterschaften. Sie finden zum ersten Mal in Schleswig-Holstein statt.

Vor Niklas Bünter, Thore Rathsack und Mia Körkemeyer liegen A 4-Bögen, die von oben bis unten mit kleinen Porträtfotos und Namen bedruckt sind. Die müssen sich die drei Schüler innerhalb kürzester Zeit einprägen und in richtiger Reihenfolge aus dem Gedächtnis wiedergeben. Ihr Lehrer, Jürgen Petersen, legt zur Demonstration einen weiteren Bogen auf den Tisch, auf dem in wahlloser Folge 1 000 Zahlen in 25 Reihen abgedruckt sind. Es gibt Leute, die können dieses Zahlenwerk nach einer gewissen Zeit aus dem Kopf wiedergeben.

Für die drei Teilnehmer an den diesjährigen Meisterschaften aus der Region ist das aber noch zu früh. Sie sind „Newcomer“. Die Gymnasiastin des 12. Jahrgangs, Mia Körkemeyer, befasst sich erst seit kurzem mit der Technik des Behaltens. Auch die beiden elfjährigen Jungen Niklas von der Friedrich-Paulsen-Schule und Thore von der Niebüller Realschule trainieren ihr Gedächtnis erst seit den Herbstferien vergangenen Jahres. Niklas hat sich mit dem Gedächtnissport-Virus von seiner Schwester Stephanie anstecken lassen. Sie ist die Weltmeisterin der Kinder aus dem Jahr 2005.

Dass durchtrainierte „graue Zellen“ von Vorteil in der Schule sind, erklärt sich von selbst. Jürgen Petersen: „Man kann die Technik bis ins hohe Alter anwenden und beugt damit ein Stück weit Demenzkrankheiten vor“.

Zu den drei Schülern aus der Region, die an den Meisterschaften teilnehmen, gesellt sich die 14-jährige Nicole Nielsen von der Lecker Realschule. Die Technik des Behaltens, die man nicht wieder verlernt, ist ganz einfach, sagt Petersen, der seinen Job als Landwirt an den Nagel gehängt und sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Will man Zahlen oder Begriffe auswendig lernen, sollte man sich ein Bild dazu merken. Der Eigenname Lübke könnte mit dem Namen der Stadt Lübeck belegt werden, den jeder kennt. Auf diese Weise kann sich ein „Merkkünstler“ aus Spanien 23 000 Begriffe merken. 36 Stunden braucht er fürs Einprägen…

Der Gedächtnismarathon in Niebüll mit 20 Teilnehmern beginnt am kommenden Sonnabend, 21. April, um 9.30 Uhr im NIC und endet am Sonntag (22.) gegen 17 Uhr. Zuschauer sind willkommen. Am Sonnabend wird die Öffentlichkeit außerdem zu einer großen Zauber- und Gedächtnisshow in das Autohaus Kornkoog in der Bahnhofstraße 28 in Niebüll eingeladen. Beginn ist um 19.30 Uhr. Das Programm beginnt mit der Siegerehrung der Kinder- und Jugendwettbewerbe. Weltrekordler und „Wetten, dass“- Teilnehmer bieten eine atemberaubende Gedächtnisshow.

Das Nordfriesische Zahlengenie Karl-Heinz Christensen aus Lütjenhorn zeigt, dass man auch mit 68 Jahren sein Gedächtnis zur Höchstform trainieren kann. Zu guter Letzt wartet noch Zauberer Arrani mit perfekten Illusionen auf. In der Pause werden kleine Snacks gereicht.

Ursula Konitzki

Quelle: Nordfriesland Tageblatt

Gedächtnisweltmeister in der Johannes B. Kerner Show

20. September 2007

Am 19.09.2007 waren Gunther Karsten & Simon Reinhard bei Johannes B. Kerner zu Gast in der Sendung.
Gunther Karsten & Simon Reinhard sind Gedächtnissportler und waren bei der Gedächtnisweltmeisterschaft der World Memory Championchips – WMC – die Anfang September im Königreich Bahrain statt fand sehr erfolgreich.
Gunther Karsten wurde Gedächtnisweltmeister und Simon Reinhard wurde Dritter in der Gesamtwertung der Gedächtniskünstler. Zusammen sind Sie Mannschaftsweltmeister geworden mit Boris Konrad der Vierter der Gesamtwertung wurde. Eine Mannschaft besteht bei den Gedächtniswettkämpfen immer aus den drei besten Sportlern das Landes.

Simon Reinhard war schon vergangene Woche in der Sendung und stellte da seine Merkfähigkeit unter Beweis. Auch in dieser Sendung sollten die Gedächtniskünstler Ihr Können erneut demonstrieren. Simon Reinhard merkte sich 20 Prominente in der richtigen Reihenfolge. Die Bilder waren jeweils nur für 3 Sekunden zu sehen. Diese Art des Memorierens ist keine Meisterschaftsdiziplin. Trotzdem merkte sich der Mentalathlet die richtige Reihenfolge. Er machte dies mit einer Mischung von den Klassischen Merkmethoden. Der Routenmethode, bei der ein fester Weg mental abgegangen wird und an den markanten Punkten Informationen angehängt werden und der Geschichtsmethode, bei der die zu merkenden Dinge in eine möglichst kreative Geschichte verpackt werden. Marylin Monroe flirtet mit Helmut Kohl und im Boxring steht Muhammad Ali und Verona Pooth schaut fasziniert zu….

Johannes B. Kerner war von den Merkleistungen fasziniert und brachte den Einwand, dass sich viel mehr Informationen zu merken doch schwieriger wäre, als die einzelnen Prominenten. Diese Einwand höre ich als Gedächtnistrainer bei meinen Vorträgen und Seminaren häufiger. Dem ist nicht so, ganz im Gegenteil. Unser Gehirn ist komplex und kann sich komplexe Informationen viel leichter merken als isolierte Fakten. Unser Gehirn denkt in Bildern und und je mehr Informationen es bekommt desto mehr Verknüpfungen werden im Gehirn angelegt. Die Information ist besser verankert und wird dann auch leichter “wieder gefunden”.

Gunther Karsten merkte sich eine 100stellige Zahl die in 2er Blöcke auf einer Karte standen. Herr Kerner forderte das Fernsehpublikum auf, doch auch mit zu machen. Diese ist eine eher aussichtslose Idee, denn ohne Merktechniken ist dies nicht zu machen. Sie können sich höchsten 7 Informationsblöcke merken. Dies fand schon der Londoner Lehrer J. Jacobs 1887, als er das Lernvermögen seiner Schüler testen wollte. Daraus entstanden IQ Tests, bei denen eine Merkleistung von 8-9 Informationen im Geniebereich angesiedelt werden. Das wäre dann ein von IQ über 150. Also verzweifeln Sie nicht bei dem Versuch! Ohne die richtige Technik ist das nicht zu machen. Das erklärte Simon Reinhard auch in den knapp 2:30 Minuten dem Moderator. Das es eine Routhenmethode gibt und die Zahlen bestimmten bildlichen Assoziationen zu geordnet werden.

Es war eine sehr knapp bemessene Zeit und auch keine optimalen Bedingungen für den Weltmeister. Eine Fernsehsendung ist nicht der beste Platz um sich voll zu konzentrieren. Trotzdem gelang es dem Sportler 94 Zahlen richtig wiederzugeben und nur bei 3 Blöcken zu grübeln. Lassen Sie es mich so sagen: er hat nicht 3 Blöcke vergessen, sondern sich 47 Blöcke in nur 2:30 Minuten gemerkt. Eine hervorragende Leistung! Bei den Meisterschaften ist der persönliche Rekord von Gunther Karsten 320 Ziffern in 5 Minuten.

Dann ging es noch zum ultimativen Merkspiel: dem Memory. Hier traten die beiden Gedächtniskünstler gegeneinander an und merkten sich 64 Bilder, die Sie dann richtig wieder geben sollten. Hierbei gelang es Simon Reinhard etwas schneller zu sein als der Weltmeister.

Diese Übungen trainieren die Gedächtnisportler nicht. Sie können mit ihrem trainierten Gehirn aber trotzdem faszinierende Dinge tun. Dies ist ein weiterer Beweis, was Sie mit Ihrem Gehirn auch könnten, wenn Sie es regelmäßig fordern und fördern. Der Verein der sich mit dem Gedächtnissport beschäftigt ist MemoryXL.

Käthe-Kollwitz-Grundschule Mühlenbeck

18. September 2007

In Mühlenbeck gab ich ein Schulhalbjahr lang wöchentliches Gedächtnistraining im Rahmen des Kursangebotes „Offene Ganztagsschule“. Vieles, was in der Schule gelehrt wird, lässt sich nicht logisch verstehen und muss deshalb auswendig gelernt werden. Was ist zum Beispiel logisch daran, dass die Hauptstadt von Frankreich Paris heißt oder dass der längste Fluss Europas die Donau ist? Umso mehr ist Kindern die effektive Gedächtnistechnik willkommen, weil sie viel leichter ist als stures Büffeln.

Gedächtnistraining bei der Johannes B. Kerner Show

13. September 2007

Am 12.09.2007 war Simon Reinhard bei Johannes B. Kerner zu Gast in der Sendung. Simon Reinhard ist Gedächtnissportler und war bei der Gedächtnisweltmeisterschaft der World Memory Championchips – WMC – die Anfang September im Königreich Bahrain statt fand dabei. Er belegte bei der im Zehnkampf ausgetragenen Gedächtnisweltmeisterschaft einen hervorragenden 3. Platz und wurde zusammen mit Gunther Karsten und Boris Konrad sogar Mannschaftsweltmeister.
Simon Reinhard ist aktiver Gedächtnissportler und nimmt seit 2005 an Regionalen und seit 2006 an Nationalen Gedächtnismeisterschaften teil. Er gewann sogar die diesjährige Süddeutsche Gedächtnismeisterschaft die vom Verein Memory XL jährlich ausgerichtet wird. Das erstaunlich an diesem Titel ist das er den zu dieser Zeit noch amtierenden Gedächtnisweltmeister Clemens Meyer auf den 2. Platzt verweisen konnte.

In der Talk Show wurde über die Gedächtnistechniken gesprochen und über die Anwendung im Alltag. Das diese Techniken jeder erlernen kann und diese seit Jahrhunderten bewährt sind stieß auf die “normale” Verwunderung. Es sind bestimmt 90% Techniken und zu 10% Begabung. Sie werden vielleicht nicht gleich Weltmeister aber die vergessene Telefonnummer oder PIN Nummer gehört der Vergangenheit an.

Simon memoriert ein 52 Blatt Kartenspiel live in der Sendung. Seine Fähigkeit dies so nebenbei als Johannes B. Kerner seinen nächsten Gast Uri Geller interviewte fand ich sehr beeindruckend. Dieser packte natürlich seine mystische Sicht der Dinge dazu und verfehlte damit den Kern der Sache völlig. Das Kartenspiel gab der Gedächtniskünstler natürlich exakt wieder. Dann stapelte er etwas zu tief das es diesmal nicht eine Minute war, wie bei der WMC, sonder etwas länger. Die Unruhe um Ihn herum war auch erheblich größer.

Damit noch nicht genug des Gehirnjoggings. Simon Reinhard sollte auch noch die Namen des Studiopublikums memorieren. Diese Disziplin gewann der Student aus München bei der Gedächtnisweltmeisterschaft sogar. Die rund 50 Namen memorierte er in ca. 10 Minuten und nannte dann die Namen der Zuschauer. Dieses zeigt eindrucksvoll was mit einem trainierten Gehirn machbar ist. Es sind wirklich nur Techniken die jeder erlernen kann.

Aber schauen Sie selbst:

Tony Buzan eröffnet Gedächtnisweltmeisterschaft 2007 in Bahrain

2. September 2007

Die mit Spannung erwartete Gedächtnisweltmeisterschaft fand vom 31. August bis 2. September 2007 im Königreich Bahrain statt. Die Gedächtnissportler kamen aus England, Deutschland, Österreich, Hong Kong, China, USA, Indien, Mexico, Brasilien, Ägypten, Malaysia, Nigeria, Dänemark, Neuseeland und Schweden. Am Donnerstag Abend wurde die WMC feierlich von Tony Buzan und Scheich Hamad eröffnet.Am Freitag ging es dann los mit der ersten Disziplin, den Abstract Images. Hier gewann “erwartungsgemäß” Gunther Karsten, der auch den Weltrekord in dieser Disziplin hält. Bei den 30 Minuten Binärzahlen gab es schon den ersten neuen Weltrekord: Ben Pridmore verbesserte seinen eigenen Rekord von 3915 auf 4140 Binärzahlen. Bei der dritten Disziplin, den 60-Minuten-Zahlen, gewann der Chinese Wu Tiansheng mit 1820 Ziffern.

Der Samstag startete mit den 15 Minuten Namen & Gesichtern, bei denen der “Geheimfavorit” Simon Reinhard mit 161 Punkten (je Vor- und Nachname ein Punkt) siegreich war. Den Zahlensprint (fünfte Disziplin) gewann dann wieder Ben Pridmore mit 365 Zahlen. Die sechste Disziplin Historische Daten konnte der Magdeburger Johannes Mallow mit einem neuen Weltrekord von 99 Daten gewinnen. Einen “Ausrutscher” brachte aus Sicht von Ben Pridmore die siebente Disziplin, der Kartenmarathon. Hier versuchte der Engländer mit 30 Kartenspielen einen neuen Rekord aufzustellen. Es gelang ihm aber “nur”, 10,5 Spiele richtig wiederzugeben. 20 Kartenspiele gab Gunther Karsten wieder und gewann damit den Kartenmarathon. Fazit Tag zwei: die Spitze ist dicht zusammen und es wird ein spannender Finaltag.
Der Sonntag – Finaltag 8ter Wettkampf: 15 Minuten Wörter, hier gelang es Boris Konrad aus Hattingen, seine Weltranglisten-Führung zu bestätigen. Er schaffte 192 Wörter. Nun blieben nur noch zwei Wettkämpfe, die die Entscheidung bringen mussten. Die Auditiven Zahlen gewann wieder Ben Pridmore mit 129 Zahlen.Vor der letzten Disziplin lagen die ersten beiden Sportler mit 94 Punkten auseinander. Da es zwei Durchgänge bei den Speedcards, dem 5 Minuten Kartensprint gibt, bleiben dort Möglichkeiten zum Taktieren. Im ersten Durchgang schafften Ben Bridmore & Gunther Karsten jeweils 57 Sekunden. Dann wurde gerechnet und geprüft. Ben Bridmore lag immer noch 94 Punkte in Führung. Wenn Gunther Karsten gewinnen wollte, musste er das 2. Kartenspiel in ca. 47 Sekunden memorieren, und Ben Pridmore durfte sich nicht verbessern. Nun war die Spannung nicht mehr zu steigern. Ben Pridmore hatte auf der Anzeige eine Zeit von 30 Sekunden und Gunther Karsten von 47,12 Sekunden. Ben Bridmore hatte bei der 30te Karte einen Fehler und sich somit nicht verbessert. Das Kartenspiel von Gunther Karsten stimmte. Damit hatte der Deutsche mit 22 Punkten Vorsprung gewonnen.
Dass bei dem Kartensprint die Chinesen dominierten, ging fast unter in der Spannung. Die Chinesin Chen Yu Juan gewann hier in der Zeit von 28,15 Sekunden.

WMC 07 GruppenbildWMC 07 deutsches TeamWMC 07 Deutsches Teilnehmer

Die Endergebnisse:
1. Dr. Gunther Karsten ( Deutschland, Erfurt – Patentübersetzer)
2. Ben Pridmore (England)
3. Simon Reinhard (Deutschland, München – Student)
4. Boris Konrad (Deutschland, Hattingen – Student)
5. Liu Ping (China)
6. Johannes Mallow (Deutschland, Magdeburg – Student)

Es war ein spannender Kampf, den Dr. Gunther Karsten mit 22 Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnte, damit ist er neuer Gedächtnisweltmeister. Damit gewinnt der 8-fache Deutsche Meister und 3-fache Vizeweltmeister (2001, 2005, 2006) nun auch die Weltmeisterschaft. Die Deutsche Mannschaft hat ihren Team-Weltmeistertitel erfolgreich verteidigen können, zum dritten Mal in Folge. Das Team besteht aus jeweils den Besten drei Sportlern aus einem Land. Im Deutschen Team waren Dr. Gunther Karsten (m), Simon Reinhardt (r), Boris Konrad (l) WMC 07 deutsches TeamNeue Weltrekorde in folgenden Disziplinen: 30 Minuten Binärzahlen: Ben Pridmore 4140 digits World Record5 Minuten
Historische Daten: Johannes Mallow 99 dates World Record
Die 6 deutschen Teilnehmer, vom Verein Memory XL, schnitten hervorragend ab:
1. Dr. Gunther Karsten ( Deutschland, Erfurt – Patentübersetzer) (3vl)
3. Simon Reinhard (Deutschland, München, Student) (5vl)
4. Boris Konrad (Deutschland, Hattingen – Student) (2vl)
6. Johannes Mallow (Deutschland, Magdeburg – Student) (6vl)
14. Jürgen Petersen (Deutschland, Niebüll – Gedächtnistrainer) 1vl)
23. Mia Körkemeyer (17, Deutschland, St.-Peter-Ording – Abiturientin) (4vl) wurde sogar noch Junioren-Weltmeisterin.

Gedächtnisweltmeisterschaft WMC in Bahrain

27. August 2007

Am nächsten Wochenende findet die Gedächtnisweltmeisterschaft World MemoryChampionchips – WMC – statt. Dieses Mal fahren die Gedächtnissportler ins Königreich Bahrain in die Hauptstadt Manama.

Die Gedächtnisweltmeisterschaft fand das erste Mal in der englischen Hauptstadt London 1990 statt. Tony Buzan richtet die WMC aus und ruft jährlich alle Gedächtnissportler zum Wettkampf auf. Bis 2003 blieb die WMC auch in London und ging erst 2003 nach Kuala Lumpur, Malaysia. England war dann 2004 mit Manchester, 2005 mit Oxford und 2006 London wieder Ausrichter der Gedächtnisweltmeisterschaft. Das Interesse am Gedächtnissport stieg nicht nur in Europa, sondern weltweit. Die Ausrichtung in Bahrain ist ein Beleg dafür.

Die Teilnehmer kommen nicht nur aus Europa, sondern werden internationaler. Mit China, Indien und Japan kommen nun mehrere Gedächtnissportler aus Asien. Es werden damit wirkliche “Weltmeisterschaften” und nicht mehr nur 3 Länderkämpfe. Die drei stärksten Nationen waren immer England, Deutschland und Österreich. Die Konkurrenz wird in den nächsten Jahren sicher sprunghaft steigen.

Erst im Jahre 2005 gelang es den deutschen Gedächtnisportlern, die Serie der englischen Siege zu beenden. Clemens Meyer wurde 2005 und 2006 Gedächtnisweltmeister. In beiden Jahren gelang es auch Deutschland, die Nationenwertung zu gewinnen. Ein Team besteht dabei aus den jeweils besten 3 Sportlern aus jedem teilnehmenden Land. 2005 & 2006 waren die 3 besten deutschen Sportler: Clemens Mayer, Dr. Gunther Karsten und Boris Konrad. Die Weltmeisterschaften werden in 10 verschiedenen Disziplinen ausgetragen, ähnlich wie beim Zehnkampf in der Leichtathletik.

Es werden bestimmt sehr spannende Wettkämpfe, die vom 31. August – 2. September 2007 im Crowne Plaza Hotel in Manama, Bahrain stattfinden. Die Gedächtniskünstler werden sich messen und die Chancen, die Titel zu verteidigen, stehen gut. Gunther Karsten reist als Weltranglisten-Erster nach Bahrain. Er stellte einen neuen Punkterekord bei der Deutschen Gedächtnismeisterschaft in Tuttlingen auf. Die anderen deutschen Gedächtnissportler präsentierten sich bei der deutschen Gedächtnismeisterschaft auch in sehr guter Form. Es werden 6 Deutsche Gedächtniskünstler, alle vom Verein MemoryXL, nach Bahrain fliegen und um die Preisgelder von insgesamt 30.000 US-Dollar kämpfen.

Gedächtnisvortrag – Kindergärten Nordost

15. Juni 2007

Als die Leiterin der Berliner Kindergärten Nordost, Frau Scheurich, eines Sonntags die Beilage in der Berliner Zeitung “Fit in Berlin” las, dachte sie: “Das wäre auch etwas für unser jährliches Treffen der Kindergartenleiter beim “Tag der Begegnung”.

So kam es zu einem Vortrag im Rahmen des jährlichen Kindergärten-Treffens am Freitag, den 15. Juni 2007. Die über 100 Teilnehmer von 77 Kindergärten aus den Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Pankow von Berlin waren begeistert.

Mit so einem Gastvortrag hatten Sie nicht gerechnet und waren sehr angenehm überrascht, mit wie viel Humor und “ganz nebenbei” man so viele Daten und Fakten erlernen kann.

Die Veranstaltung fand im Kongresshotel Berlin-Rahnsdorf statt und ein Vortrag von mir ist für das Jahr 2008 bereits fest eingeplant.

Gedächtnistraining Senioren – Treff in Brandenburg

6. Juni 2007

Gedächtnistraining im Seniorentreff “Plauderstübchen” Wriezen
06.06.2007: Das Plauderstübchen Wriezen hatte am Mittwoch dieser Woche 2 tolle Vorträge in ihrem Programm unter dem Motto “ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“.

Michael Gloschewski, Gedächtnistrainer aus Berlin, begeisterte mit seinem lebhaften Vortrag die Senioren aus Wriezen, denen er lange im „Gedächtnis” bleiben wird. Herr Gloschewski zeigte auf spielerische Weise, wie man in jedem Alter seine Gedächtnisleistung erheblich steigern kann. Viele Fragen von den über 30 Senioren kamen spontan, z.B. wie merke ich mir meine Pin-Nummer beim Geldautomaten oder den Einkaufszettel für die täglichen Besorgungen, Geburtstage und für die Kartenspieler aus der Montagsrunde gab es auch Merkbeispiele, welche Karte schon im Spiel war.
Besonders gut und interessant ist bei den Senioren das Einprägen der Sternzeichen in der richtigen Reihenfolge angekommen. Dabei geht es immer darum, die Informationen zu verbildlichen und beide Gehirnhälften zu benutzen. “Schon mit wenig Training stellt sich ein erstaunlicher positiver Effekt ein“. Gloschewskis Motto ist „Das papierlose Gehirn“ und das merkt man auch. Er hat großen Erfolg bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf dem Gebiet der Verbesserung der Merkfähigkeiten.

Verbunden wurde dieser Gedächtnisvortrag mit der Vorführung einer medizinischen Massageliege. Mehrere Senioren hatten die Möglichkeit, nach einem kurzweiligen Einführungsvortrag von Herrn Daniel Lewin die medizinische Massageliege zu testen und in völliger Entspannung die wohltuende Liege zu erleben. Dabei wurden die Muskelverspannungen aufgelöst und spontan die Beweglichkeit der Wirbelsäure und das Wohlbefinden verbessert. Die einstimmige Aussage war: „Das tat gut“!

Bei diesem großen Interesse will das Plauderstübchen Wriezen diese Vorträge bald wieder anbieten.

Quelle: Märkische Oderzeitung (MOZ)

5. Norddeutsche Gedächtnis- Meisterschaft

24. April 2007

Gedächtnistraining fürs Gehirn “Von Spielkarten und historischen Daten”
19 Teilnehmer aus sechs Bundesländern kämpften in diesem Jahr in Niebüll bei den 5. Norddeutschen Gedächtnis-Meisterschaften um Ehre und Titel.
Niebüll/kon

Niklas Rohde stützt seinen Kopf in beide Hände. Seine Füße wippen nervös. „Noch eine Minute“, sagt der professionelle Gedächtnis-Sportler und Trainer Jürgen Petersen nach dem Blick auf seine Stoppuhr. Noch eine Minute, um sich einen Stapel Spielkarten in der vorgegebenen Zufalls-Reihenfolge in wenigen Minuten zu merken. 19 Teilnehmer sind zu den 5. Norddeutschen Gedächtnis-Meisterschaften in das Nordfriesische Innovations-Center in Niebüll gekommen, darunter auch vier Nordfriesen aus Niebüll und Leck. Sie treten in verschiedenen Altersklassen gegeneinander an, um zu ermitteln, wer das Leistungspotenzial seines Gehirns am besten voll ausnutzen kann. Es gilt nämlich, einen zweiten Spielkarten-Stapel in fünf Minuten genauso zu sortieren wie den ersten.

Patrick Fege aus Nordrhein-Westfalen geht die Sache ruhig an. Der Junge wird am Ende Zweiter bei dieser Meisterschaft – in der Gruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen. Den ersten Platz erreicht in dieser Klasse Anna Sophie Barwinski: Sie ist damit Norddeutsche Gedächtnis-Meisterin und kommt ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen. Den dritten Platz hat sich der Niebüller Niklas Bünter erkämpft, gefolgt von Konstantin Skuler aus Berlin – mit acht Jahren der Jüngste beim Wettbewerb.

In der Klasse der Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren haben die Nordrhein-Westfalen ebenfalls die Nase vorn: Hier heißt der Norddeutsche Gedächtnis-Meister 2007 Mirco Scheffler. Ihm folgen auf Platz zwei Mia Körkemeyer aus Leck und auf Platz drei Philipp Boos aus Bonn. Mia Körkemeyer, die ihr Gedächtnis erst seit drei Wochen nach Jürgen Petersens Methode trainiert, ist mit einem zusätzlichen Pokal als beste „Newcomerin“ ausgezeichnet worden. In der Klasse der Erwachsenen gelingt es Johannes Mallow aus Brandenburg einen Rekord aufzustellen und sich nach 2006 auch in diesem Jahr den Meister-Titel zu sichern. Mallow kann sich 89 fiktive historische Daten in fünf Minuten merken. Der Weltrekord liegt bei 95 Daten. Platz zwei hat sich Boris Konrad aus Hattingen bei Dortmund gesichert und den dritten Platz die Ostfriesin Katrin Buhr.

Der spannende erste Tag endet mit einer Zauber- und Gedächtnisshow sowie der Siegerehrung. Während der Show beweist Gedächtnis-Künstler Karl-Heinz Christensen aus Lütjenhorn, dass auch ein 68-Jähriger ein leistungsfähiges Gehirn haben kann – wenn es trainiert wird. Ein Höhepunkt des Abends ist dann der Auftritt des Weltmeisters im Becherstapeln: Boris Konrad. Gedächtnis-Profi Franz-Josef Schumeckers bringt den Zuschauern seine Technik bei. Und Zauberer „Arrani“ aus Niebüll verblüfft seine gut 100 Zuschauer mit perfekter Illusion.

Quelle: Nordfriesland Tageblatt

Fitness für die grauen Zellen

24. Februar 2007

Nicht nur den Körper, auch das Gehirn kann man trainieren

Bericht aus der Beliner Zeitung vom 24.02.2007 in der Beilage “Fit in Berlin”

Eva Dorothée Schmid

Wenn sich Michael Gloschewski Pin-Nummern merken will, dann überlegt er sich Bilder für die einzelnen Zahlen. Die Vier ist ein Stuhl, weil der vier Beine hat, eine Sanduhr steht für die Acht, für die Fünf stellt sich der 35-Jährige eine Hand vor. Die Begriffe verknüpft er dann zu einer kleinen Geschichte. “Und die vergisst man nie wieder, ich weiß heute noch die Pin-Nummern von Karten, die ich schon seit Jahren nicht mehr habe”, sagt er.
Michael Gloschewski ist Gedächtnistrainer. In seine Seminare kommen Leute, die von sich sagen, dass sie ein schlechtes Gedächtnis haben. Sie haben das Gefühl, sich nichts richtig merken zu können, ständig Namen, Adressen oder Zahlen wie Pin-Nummern zu vergessen. “Aber merken können die sich schon was, das liegt alles im Unterbewusstsein und man muss nur einen roten Faden so legen, dass man die Infos wieder findet, wenn man sie braucht”, erklärt Gloschewski. Das träfe auch auf Senioren zu, die könnten sich genauso viel merken wie Jüngere, nur für die Einspeicherung bräuchten sie länger.

Der Gedächtnistrainer bringt den Vergesslichen Techniken bei, die man im Alltag anwenden kann, um sich etwas zu merken. Dabei geht es immer darum, die Informationen zu verbildlichen und beide Gehirnhälften zu benutzen. “Schon mit wenig Training stellt sich ein Effekt ein”, sagt Gloschewski. Er ist von den Möglichkeiten des Gedächtnistrainings so begeistert, dass er seit drei Jahren auch Gedächtnissportler ist und an Deutschen Gedächtnismeisterschaften teilnimmt. Dort misst er sich mit anderen im Zehnkampf, bei dem man sich innerhalb bestimmter Zeitspannen möglichst viele Begriffe oder Zahlen merken muss. “Das hilft auch im Alltag, denn man lernt, sich auf sein Gedächtnis zu verlassen”, sagt Gloschewski.

Während das Gedächtnistraining Strategien und Techniken vermittelt, die das Gedächtnis unterstützen, verbessert Gehirnjogging die geistige Leistungsfähigkeit insgesamt. “Das ist eine Methode, sich schnell geistig fit zu machen”, sagt Siegfried Lehrl, Medizinpsychologe an der Universität Erlangen. Er ist auch Vorsitzender der Gesellschaft für Gehirntraining und hat das Gehirnjogging in den 80er-Jahren nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelt und 1992 mit dem Begriff Mentales Aktivierungstraining (MAT) präzisiert.

Spezielle “Jogging-Übungen” bringen das Gehirn in Schwung und verbessern gezielt die Voraussetzungen für geistige Leistungen wie Lernfähigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis. Es reiche, täglich zehn Minuten zu trainieren, sagt Lehrl. Wichtig sei allerdings regelmäßiges Training. Studien haben gezeigt, dass man auf diese Weise bereits in vier bis sechs Wochen das Maximum seiner geistigen Leistungsfähigkeit erreichen kann, schneller und effizienter arbeitet und dadurch im Alltag Zeit spart. Probanden von Lehrl steigerten ihren Intelligenzquotienten um 15 Prozent – nach nur zwei Wochen Gehirnjogging. Wenn man mit dem Training allerdings aufhört, dann sinkt der IQ auch wieder.

Geeignet ist sowohl Gedächtnistraining als auch Gehirnjogging für jeden, denn man weiß heute, dass sich auch im Alter Nervenzellen nicht nur neu verflechten, sondern sogar nachwachsen können. Die frühere Annahme, das Gehirn des Menschen sei zum Ende der Pubertät fertig entwickelt, ist damit widerlegt.

Quelle: Berliner Zeitung

Disney-Figuren Wette

19. Februar 2007

Dino Dittrich
Wetten, dass…? In der 136. Sendung am 06.07.2002 in Paris wettete der elfjährige Dino Dittrich aus München, dass aus den 100 Disneyfiguren 20 ausgesucht werden, die er sich in 100 Sekunden in der richtigen Reihenfolge merken kann.
Als Dino gelesen hatte, das die Sommer Wetten dass Sendung im Disneyland Resort Paris produziert wird überlegte er was dazu passen könnte. Da er schon einmal im Disneyland war wollte er unbedingt noch mal hin. Zu diesem Zeitpunkt kannte er noch nicht einmal alle 100 Chartere. Nach der Zusage hat er dann zweimal am Tag trainiert und sich so vorbereitet.

Die Wettpatin Barbara Becker tippte auf: Ja, das geht.
Sie hatte recht.

Katharina Bunk bei Pssst

16. Februar 2007

Am 16.02.2007 war Katharina Bunk bei Harald Schmidt zu Gast in der Sendung Psst.
Sie wurde mit dem Geheimnis “Katerina hat das erste mal nicht vergessen”. Katerina Bunk begann im Jahr 2002 mit Gedächtnissport. In diesem Jahr nahm Sie gleich an den Weltmeisterschaften teil und belegte den ersten Platz in der Wertung Kinder. Seit dem ist Sie bei mehren Regionalen, Nationalen und Internationalen Meisterschaften erfolgreich gewesen.

Rösselsprung Wette

14. Februar 2007

Wetten, dass…? In der 141. Sendung am 19.02.2005 in Berlin wettete der neunjährige Xaver Neuhäusler aus Jakobneuharting in Bayern, dass er von einem beliebigen Feld eines Schachbretts aus, mit dem Pferd nach den Regeln des Rösselsprungs so ziehen kann, dass er am Ende auf jedem Feld einmal und auf keinem zwei Mal war. Was die Sache doppelt schwer macht: Xaver macht das mit verbundenen Augen.

Die Idee stammt von Xavers Lehrer, der in der Schule eine Brain-Show machen wollte und die Idee mit dem Schachbrett hatte. Xaver hat es versucht, und es hat nach einiger Zeit funktioniert. Eingereicht hat dann sein Vater die Wette als dann die Wette angenommen wurde hat Xaver da von erfahren.

Der Wettpate Stefan Raab tippte auf: Ja, Xaver schafft es.
Er mußte nicht mit einem chinesischen Wok die Bobbahn runterfahren, tat es aber doch wie, wir von der Wok WM inzwischen wissen.

Nachbarstaaten Wette

14. Februar 2007

Wetten, dass…? In der 5 Kindersendung am 25.12.2000 in Basel wettet der elfjährige David Öttinger aus Erbingen bei Freiburg, dass er von jedem Land der Erde die angrenzenden Nachbarsaaten kennt.
David hat einige Wochen trainiert und die Wette durch sein Hobby Geografie entdeckt. Es gibt ca. 150 Staaten die eine Landesgrenze haben.

Der Wettpate Nick Heidfeld tippte auf: Ja, David schafft es.
Er hatte recht und mußte nicht auf einem Bullen Reiteny.

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